Trump rügt Medien bei nachgeholtem Galadinner

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25.07.2026 10.37Online seit heute, 10.37 UhrUS-Präsident Donald Trump hat in seiner ersten Rede beim traditionellen Galadinner der Hauptstadtpresse vor allem auf Medienschelte gesetzt. Der Republikaner ließ zwar punktuell Anerkennung für die Arbeit der Presse erkennen, warf den Medien aber zugleich das Verbreiten von Fake News vor. Zudem meinte er, Medienunternehmen profitierten von ihm.In einem Hotel in Washington sagte er vor den versammelten Journalistinnen und Journalisten: „Wenn ich weg bin, seid ihr alle pleite.“ Das Geschäftsmodell der US-Medien sei dann am Ende. Es gebe dann niemanden mehr, über den sich zu berichten lohne, meinte Trump weiter. „Niemand interessiert sich für irgendjemand anderen.“Trump ist für seine oft beißende Kritik an den US-Medien bekannt. Wiederholt geht er auch mit Klagen gegen ihm unliebsame Berichterstattung vor.Der Galaabend unter verstärkten Sicherheitsvorkehrungen war ein Nachholtermin: Vor einigen Monaten konnte Trump seine Rede bei der Gala wegen eines Schussvorfalls nicht halten. Ein bewaffneter Mann hatte eine Sicherheitsschleuse gestürmt. Dieser erreichte zwar den Ballsaal nicht, es fielen jedoch Schüsse. Ein Beamter der Sicherheitsbehörden wurde getroffen.Die Organisation der Journalisten, die in Washington über die Politik der US-Regierung berichten, richtet einmal jährlich ein Galadinner aus, bei dem Vertreter des Weißen Hauses und auch andere Prominente zu Gast sind. Die Journalistenvereinigung der im Weißen Haus akkreditierten Korrespondenten veranstaltet den Festabend seit mehr als 100 Jahren.