Audi kappt Prognose – und will stärker sparen

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27.07.2026 09.53Online seit heute, 9.53 UhrDer deutsche Autohersteller Audi kappt nach dem schwächsten ersten Halbjahr seit 2021 seine Prognose. Für das Gesamtjahr sagte die Volkswagen-Tochter heute nur noch Erlöse von 58 bis 63 Milliarden Euro voraus, das sind fünf Milliarden Euro weniger als noch im April prognostiziert.Auch die Rendite dürfte mit fünf bis sieben Prozent um einen Prozentpunkt niedriger ausfallen als angenommen. Derzeit ist Audi von dieser Rendite aber noch weit entfernt: Im ersten Halbjahr lag sie lediglich bei 3,8 Prozent.Vorstand: Bisherige Sparmaßnahmen reichen nichtFinanzvorstand Jürgen Rittersberger sagte, die bereits eingeleiteten Sparmaßnahmen zeigten zwar Wirkung, reichten aber nicht aus. „Wir müssen in dem Umfeld, in dem wir uns bewegen, wettbewerbsfähiger und effizienter werden, an den Kostenstrukturen arbeiten und Entscheidungsprozesse schneller hinbekommen“, sagte er.Dabei werde es kein Gegeneinander der beiden Standorte Neckarsulm und Ingolstadt geben. „Wir haben Möglichkeiten, an beiden Standorten die Effizienz zu steigern“, sagte Rittersberger. „Wenn alle mithelfen, können wir eine Zukunft für Neckarsulm organisieren.“Aus für Nachtschichten in NeckarsulmDerzeit können in Neckarsulm jährlich 225.000 Fahrzeuge produziert werden, das sind rund 75.000 weniger als noch vor wenigen Jahren. An dem Standort laufen derzeit ausschließlich Verbrennerfahrzeuge vom Band. Laut Rittersberger ist bereits beschlossen, die Nachtschicht in dem Werk zu streichen.VW-Konzernchef Oliver Blume hatte zuletzt in einem intern veröffentlichten Interview gesagt, dass in Europa Überkapazitäten von 500.000 Fahrzeugen abgebaut werden müssten. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.