Kiew: Selenskyj trifft trumpnahe US-Influencerin Loomer

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23.07.2026 21.16Online seit heute, 21.16 UhrDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich mit der Rechtsaußen-Influencerin Laura Loomer getroffen, die US-Präsident Donald Trump nahesteht. Die Gespräche des ukrainischen Staatschefs mit der US-Politaktivistin wurden AFP heute vom ukrainischen Präsidentenberater Dmytro Lytwyn bestätigt.Bis vor Kurzem hatte Loomer aus ihrer ablehnenden Haltung gegenüber der Ukraine keinen Hehl gemacht. Neuerdings unterstützt sie aber das von Russland angegriffene Land.Überraschender Besuch in KiewLoomer galt bisher als scharfe Kritikerin der Ukraine, vor allem sprach sie sich gegen US-Finanz- und -Militärhilfen für Kiew aus. Am Montag postete sie jedoch überraschend ein Video von sich, in dem sie in einem Zug in der Ukraine zu sehen ist.Einen Tag später berichtete Loomer dann, wie sie in Kiew einen Luftalarm miterlebt habe. Diese Erfahrung beschrieb sie mit drastischen Worten und sparte dabei auch nicht mit Selbstkritik.„Habe Kampf der Ukraine heruntergespielt“„Das ist der Alltag für jeden Ukrainer“, sagte Loomer über den Luftalarm. Sie komme sich vor „wie ein ziemliches Arschloch“, weil sie „den Kampf der Ukrainer in den vergangenen fünf Jahren heruntergespielt“ habe.„Einige von uns hatten die Dreistigkeit zu behaupten, Russland habe nicht unrecht, weil wir der Lüge glaubten, die Ukraine sei ein Land voller Nazi-Sympathisanten“, fuhr Loomer fort. „Wir sind durch Russland so dermaßen mit Propaganda berieselt worden, ohne es überhaupt zu merken.“Kiew begrüßt Besuch LoomersSelenskyjs Büro begrüßte Loomers Besuch. Es sei wichtig, dass sich die US-Aktivistin ein persönliches Bild von den Geschehnissen in der Ukraine mache, hieß es in einer Erklärung.Trump und Selenskyj sind in der Vergangenheit mehrfach heftig aneinandergeraten. Zuletzt hatte Trump die Ukraine aber überraschend gelobt. Bei einem Treffen mit Selenskyj in Ankara kündigte er öffentlich an, dass Kiew die Erlaubnis zur Herstellung von Patriot-Luftabwehrraketen erhalten soll. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.