Drama, Scherben und nasse Füße

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Große Emotionen haben „La Traviata“ zu einer der beliebtesten Opern weltweit gemacht, am Mittwoch hat Giuseppe Verdis Klassiker bei den Bregenzer Festspielen Premiere gefeiert. Damiano Michieletto stellt die Handlung vor einen überdimensionalen zerbrochenen Spiegel und lässt seine Darstellerinnen und Darsteller ausgiebig durch den Bodensee waten, ohne Skrupel vor nassen Kostümen – und Füßen. Bejubelt wurde am Premierenabend vor allem die finnische Sopranistin Marjukka Tepponen, insgesamt fiel der Applaus jedoch eher höflich aus.