UNO: 140 Menschen vor Küste Mauretaniens vermisst

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21.07.2026 14.55Online seit heute, 14.55 UhrNach mehreren Vorfällen mit Booten vor der Küste Mauretaniens werden dort nach UNO-Angaben mehr als 140 Menschen vermisst. Sie hätten die gefährliche Überfahrt von Westafrika nach Europa versucht, teilte das Flüchtlingshochkommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) heute mit.Die Route zu den Kanaren „bleibt eine der weltweit tödlichsten“ wegen langer Strecken, der Bedingungen auf See, nicht seetauglicher überfüllter Boote und wenig Chancen auf schnelle Rettung, hieß es.In den vergangenen Tagen meldeten Behörden in Mauretanien, dass ein aus Gambia gestartetes Boot mit etwa 160 Menschen an Bord in Seenot geraten sei. Nach mehr als drei Wochen Fahrt sei der Treibstoff ausgegangen. Schon nach zehn Tagen hätten die Menschen keine Lebensmittel und Wasser mehr gehabt, weshalb sie Meerwasser hätten trinken müssen.Aus dem benachbarten Senegal war nach mauretanischen Angaben zudem ein Boot mit etwa 180 Menschen an Bord gestartet, die bei einem Einsatz der Küstenwache alle gerettet worden seien. Das UNHCR berichtete von mehr als 380 Menschen, die von einem weiteren und damit insgesamt drei Vorfällen im Laufe etwa einer Woche sicher an Land gebracht worden seien.