130 Polizisten bei Ausschreitungen in Italien verletzt

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26.07.2026 20.45Online seit heute, 20.45 UhrNach den schweren Ausschreitungen bei den Protesten gegen die Hochgeschwindigkeitsbahn Turin–Lyon im Susatal ist die Zahl der verletzten Sicherheitskräfte auf rund 130 gestiegen.Nach Angaben italienischer Medien von heute wurden 68 Carabinieri, 18 Beamtinnen und Beamte der Finanzpolizei sowie etwa 50 Polizistinnen und Polizisten verletzt. Die Behörden identifizierten nach den Krawallen rund 450 Personen.Die Sicherheitskräfte untersuchen derzeit das Ausmaß der Schäden an den Baustellen der künftigen Bahnstrecke im Piemont. Nach ersten Einschätzungen sind die Sachschäden erheblich.Wann die beschädigten Anlagen wieder einsatzbereit sein werden, ist noch unklar. Nach Angaben der Behörden hatten vermummte Demonstrierenden Baustellen angegriffen sowie Steine, Feuerwerkskörper und Brandsätze auf Einsatzkräfte geworfen.Die Gewalt hatte parteiübergreifend scharfe Reaktionen ausgelöst. Staatspräsident Sergio Mattarella dankte den Einsatzkräften, Ministerpräsidentin Giorgia Meloni erklärte, der Staat werde sich von Gewalt nicht einschüchtern lassen. Vertreterinnen und Vertreter mehrerer Oppositionsparteien verurteilten die Ausschreitungen ebenfalls.