Einigung auf Teilposition zu Agrarreform

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26.10.2026 22.45Online seit heute, 22.45 UhrDie 27 EU-Agrarminister und -ministerinnen haben sich auf eine Teilverhandlungsposition für die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) geeinigt.Bei ihrem Kompromiss bei einem Treffen in Luxemburg heute klammerten sie allerdings alle Fragen aus, über die in den Verhandlungen über den EU-Haushalt für die Jahre von 2028 bis 2034 an anderer Stelle gerungen wird – neben der Höhe des Budgets sind das auch strittige Themen wie die Grenze bei der flächenbezogenen Einkommensstützung für einzelne Betriebe.Die Staaten fordern unter anderem mehr nationale Freiheiten – etwa, dass die Empfehlungen, die die EU-Kommission den einzelnen Mitgliedsstaaten zur Ausgestaltung der Förderung gibt, nicht bindend sein sollen.Zudem soll etwa nicht verpflichtend sein, Landwirten, die eine Alterspension bekommen, die Direktzahlungen zu kürzen. Junglandwirte sollen aber verpflichtend eine höhere Unterstützung bekommen und bei der Unternehmensgründung unterstützt werden.Allerdings soll die Definition, wer aktiver Landwirt ist, verbindlich sein – die Mitgliedsstaaten sollen aber Flexibilität bekommen, die konkrete Definition an ihre eigenen nationalen Gegebenheiten anzupassen. Hintergrund ist, dass bestimmte Gelder nur an Menschen ausgezahlt werden können sollen, die tatsächlich Landwirtschaft betreiben, und nicht etwa Landflächen zur Investition vorhalten.