Temu macht nach Strafe Zugeständnisse an EU

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26.10.2026 13.26Online seit heute, 13.26 UhrDer Onlinehändler Temu hat nach einer im Mai verhängten Millionenstrafe der EU Zugeständnisse für eine bessere Überwachung der Risiken auf seiner Plattform gemacht.Der Onlinehändler mit Sitz in Schanghai habe zugesagt, bis Ende November einen detaillierten Risikobericht vorzulegen, teilte die EU-Kommission heute mit. Dabei geht es unter anderem um Algorithmen, die unsichere bzw. gesundheitsgefährdende Produkte bewerben.Temu muss nach dem EU-Gesetz für digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) jährlich einen Risikobericht an die Kommission abliefern. Darin muss der Onlinehändler bewerten, wie viele gefährliche Produkte es auf seiner Plattform gibt, und darlegen, wie er dagegen vorgeht.In seinen Angaben ging Temu nach Angaben aus Brüssel bisher nur auf den Markt allgemein ein, nicht aber auf seine eigene Plattform. Testkäufer der Kommission fanden zahlreiche Produkte, die grundlegende Sicherheitschecks nicht bestanden. Temu habe die Zahl illegaler Produkte „deutlich unterschätzt“, befand die Kommission und verhängte ein Bußgeld von 200 Millionen Euro.