Juventus war der Austria doch eine Nummer zu groß

Wait 5 sec.

Die Austrianerinnen müssen weiter auf ihren ersten Sieg in der Ligaphase der Champions League warten. Vor 4.630 Fans in Favoriten (Rekordbesuch) musste man die Qualität von Juventus Turin anerkennen – 1:4.In der Königsklasse waren die Austrianerinnen bisher nicht vom Glück verfolgt. Bei der Premiere in London gab es ein unglückliches 0:1 bei Chelsea. Danach war man gegen Inter Mailand über weite Strecken das bessere Team, doch in der Nachspielzeit kassierte man noch das 1:1.Gegen Juventus Turin hatte sich das Team von Trainer Stefan Kenesei nun einiges ausgerechnet, haben doch die Italienerinnen zuletzt viele arrivierte Spielerinnen abgegeben. Doch in Favoriten agierte die „Alte Dame“ mit vielen jungen Damen abgebrüht.NachgelaufenVor allem in der ersten Viertelstunde liefen die in Dunkelrot spielenden Violetten ihren Gegnerinnen nach. Die erste und einzige Torchance in der ersten Halbzeit für die Austria gab es nach 16 Minuten nach einer Ecke, doch der Ball wurde geblockt. Die Austrianerinnen kamen nun etwas besser ins Spiel, doch „besser“ war nicht gut genug. In der 39. Minute schnappte sich Juventus-Stürmerin Matilde Pavan im Mittelfeld den Ball, Austria-Kapitänin Carina Wenninger attackierte zu zögerlich, und die Kugel landete im Eck.Mit Elan kamen die Austrianerinnen aus der Kabine, der Wille war den Wienerinnen nicht abzusprechen. Doch zu oft verlor man den Ball im Mittelfeld, zu ungefährlich blieb man bei den Standardsituationen.Nach Intervention des VAR wurde Juventus ein Elfmeter zugesprochen, Torfrau Pal hatte Carbonell gefoult. Die spanische Weltmeisterin (2023) Alba Redondo verwertete den Strafstoß mit Klasse (63.). Nach einer Ecke köpfelte Lotta Cordes sehenswert ein und ließ die Austria noch einmal hoffen (78.). Doch ein Fehlgriff von Jasmin Pal beendete die Hoffnungen. Der Torfrau rutschte der Ball durch die Handschuhe, Sylla staubte ab (82.). Bartel legte noch einen Treffer nach (91.).Weiter geht es für die Austria am 11. November bei Benfica in Lissabon.