Dafür, dass der LASK und die WSG Tirol am Mittwoch im Cup eine Sonderschicht einlegen mussten, um ins Viertelfinale einzuziehen, präsentierten sich die Spieler am Samstag erstaunlich agil. Das Spiel (2:1) war jedenfalls deutlich unterhaltsamer und kurzweiliger als das Duell zwischen Altach und Ried (1:1), zwei Teams, die ebenfalls unter der Woche noch im Cupeinsatz waren.Schnitzer vom LASK-GoalieDouble-Gewinner LASK geriet gegen eine mutig auftretende WSG-Mannschaft früh in Rückstand. Und nicht zum ersten Mal in dieser Saison leisteten sich die Linzer in der Defensive unerklärliche Schnitzer: Wels luchste LASK-Goalie Jungwirth den Ball ab und traf aus spitzem Winkel zum 0:1 (16.).„Slapstick“, nannte LASK-Routinier Schöpf die Aktion der Linzer Nummer 1.Den Linzern gelang zwar durch Schöpf postwendend der Ausgleich (1:1), doch die Tiroler erwiesen sich als lästiger Gegner, der immer wieder Lücken in der LASK-Abwehr fand. Ein Treffer von Baden-Frederiksen wurde wegen einer hauchdünnen Abseitsstellung aberkannt.Nach dem Seitenwechsel brachte Ljubicic den LASK in Führung (48.), doch auch das 2:1 verlieh dem Team von Didi Kühbauer keine Stabilität. Immer wieder tauchten die Spieler der WSG Tirol gefährlich im Linzer Strafraum auf, ein Schuss von Wels konnte gerade noch vor der Linie geklärt werden. Am Ende zitterte sich der LASK nach zwei Heimpleiten in der Liga (gegen Rapid und Salzburg) wieder zu einem vollen Erfolg im eigenen Stadion.