Nach der gestrigen Vorstellung des neuen iPad mini lohnt sich ein genauerer Blick auf die technischen Daten. Apple hat sein kompaktes Tablet nicht nur mit einem größeren OLED-Bildschirm und einem dünneren Gehäuse ausgestattet. Auch beim verbauten A20-Pro-Prozessor gibt es eine Besonderheit, die bei der Auswahl der Speicherkapazität berücksichtigt werden sollte.Beerbt das iPad mini aus dem Oktober 2024Wie aus Apples offiziellen technischen Angaben hervorgeht, arbeitet der A20 Pro nämlich nicht in allen Varianten mit derselben Ausstattung. Käufer der Modelle mit 128 GB und 256 GB erhalten einen Prozessor mit fünf CPU-Kernen. Erst die Ausführung mit 512 GB verfügt über sechs Kerne und zusätzlich über eine zweite Neural Engine.Mehr Speicher bringt auch mehr RechenleistungDie beiden günstigeren Speichervarianten besitzen zwei besonders leistungsfähige CPU-Kerne und drei sparsame Effizienzkerne. Beim Modell mit 512 GB kommt ein vierter Effizienzkern hinzu. Die Grafikleistung ist dagegen auf dem Papier identisch. Alle Varianten verfügen über eine GPU mit sieben Kernen.Äußerlich nahezu unverändertDeutlicher fällt der Unterschied bei der Verarbeitung von KI-Aufgaben aus. Während die Modelle mit 128 GB und 256 GB eine Neural Engine mit 16 Kernen besitzen, stattet Apple die größte Speichervariante mit zwei solcher Einheiten aus. Damit stehen hier insgesamt 32 Kerne für entsprechende Berechnungen zur Verfügung.Wie groß die Leistungsunterschiede im Alltag tatsächlich ausfallen, lässt sich aus den technischen Angaben allerdings noch nicht ableiten. Der zusätzliche Effizienzkern dürfte insbesondere bei parallel ausgeführten Aufgaben interessant sein. Auch die doppelte Neural Engine bedeutet nicht automatisch, dass sämtliche KI-Funktionen doppelt so schnell arbeiten.Die Bedienelemente des neuen iPad miniDer Aufpreis ist erheblich. Das iPad mini mit 128 GB kostet 749 Euro, für 256 GB werden 879 Euro fällig. Die leistungsfähigere 512-GB-Version beginnt bei 1.129 Euro.Schneller laden, aber weiterhin nur 60 HertzAbseits des Prozessors zeigen sich weitere Unterschiede zum Vorgänger. Das neue OLED-Display bietet eine höhere Helligkeit, bleibt allerdings auf eine Bildwiederholrate von 60 Hertz beschränkt. ProMotion unterstützt Apple weiterhin nicht. Das optionale Nanotexturglas ist zudem den beiden größeren Speichervarianten vorbehalten und kostet in Deutschland 130 Euro Aufpreis.Das Gehäuse ist mit 5,4 Millimetern rund 15 Prozent dünner als bisher. Das WLAN-Modell wiegt nur noch 255 Gramm. Trotz der kompakteren Bauweise gibt Apple weiterhin bis zu zehn Stunden Akkulaufzeit an.Neu ist außerdem die Schnellladefunktion. Mit einem USB-C-Netzteil ab 35 Watt soll sich der Akku innerhalb von etwa 30 Minuten auf 50 Prozent bringen lassen. Ein entsprechendes Netzteil gehört in Deutschland nicht zum Lieferumfang.Auch bei den Anschlüssen gibt es eine interessante Einschränkung. Der USB-C-Port unterstützt weiterhin USB 3 mit bis zu 10 Gbit/s. Externe Bildschirme können mit bis zu 4K bei 60 Hertz angesteuert werden. Der für iPadOS 27.2 angekündigte erweiterte Bildschirmmodus soll die Nutzung solcher Displays künftig verbessern. Die Frontkamera sitzt nun an der Längsseite, während Touch ID weiterhin über die obere Gehäusetaste funktioniert.★ ifun.de bei Google bevorzugen ★Der Beitrag Neues iPad mini: Mehr CPU-Leistung nur mit 512 GB Speicher wurde zuerst auf ifun.de veröffentlicht.