4 Niederlagen in 2 Wochen: Der FC Wacker hängt in den Seilen

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Es herrscht eine kleine Herbstdepression beim FC Wacker Innsbruck. Darüber können auch die beiden großen fußballerischen Freudenfeste gegen Salzburg (0:1 vor 16.125 Zuschauern) und gegen WSG Tirol (Cup-Aus vor 16.071 Fans) nicht hinwegtäuschen.Rein sportlich taumelt der Aufsteiger nur so dahin. Mit der 1:2-Heimpleite gegen die Young Violets vor 2.800 Zuschauern setzte sich der Unlauf der Schwarz-Grünen fort: In den letzten 2 Wochen kassierte der FC Wacker 4 Niederlagen.13 Tore in 11 SpielenDie Innsbrucker hatten einen Top-5-Platz als Ziel ausgegeben. Inzwischen muss sich der FC Wacker eher nach hinten orientieren. Nach der Niederlagenserie trennen den FC Wacker nur mehr sechs Zähler von der Abstiegszone.Die Defizite im Team werden von Woche zu Woche augenscheinlicher: Dem FC Wacker fehlt die offensive Durchschlagskraft. Mit 13 Toren in 11 Runden stellen die Innsbrucker die drittschwächste Offensive der 2.Liga.Und weil sich der FC Wacker defensive immer wieder Aussetzer und Patzer leistet, steht der Aufsteiger jetzt da, wo er ist: An der 10. Stelle. Beim 1:2 gegen die Young Violets gerieten die Innsbrucker durch einen Handselfmeter in Rückstand, ehe Lechl nach einer schönen Aktion der Ausgleich gelang.Leichtfertiger FehlerDie Entscheidung zu Gunsten der Violetten fiel kurz nach der Pause, als Sy den Ball vertändelte und Hausjell zum zweiten Mal traf. Es war nicht zum ersten Mal in dieser Saison, dass sich der Innsbrucker Mittelfeldmann als Bruder Leichtfuß präsentierte.Danach versuchte der FC Wacker meist mit untauglichen Mitteln zum Ausgleich zu kommen. Die hohen und langen Bälle in den Strafraum sorgten selten für Gefahr -  auch deshalb, weil die Innsbrucker keinen Strafraumstürmer in den eigenen Reihen haben.HandlungsbedarfDie Herbstsaison, so die Devise beim Aufsteiger, sollte Aufschluss geben, welche Spieler für die 2.Liga tauglich sind und möglicherweise den angestrebten Weg in die Bundesliga mitgehen können.Die ersten 11 Runden zeigen, dass die Innsbrucker vor allem im zentralen Mittelfeld dringend einen Strategen und Denker und Lenker benötigen. Und im Angriff herrscht ohnehin dringender Handlungsbedarf.