Zverev nach Kampfsieg in Wien: „Bälle waren unfassbar langsam“

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3:05-Stunden musste der topgesetzte Alexander Zverev um den Achtelfinalplatz kämpfen und vier Matchbälle abwehren, um den groß aufspielenden 20-jährigen Martin Landaluce 7:5, 3:6 und 7:6(11) zu besiegen. Der Spanier war nur aufgrund einer Wild Card in den Hauptbewerb gerutscht und wird nur auf Rang 67 gerankt. Dass sich Zverev bei Auftaktmatches oft schwer tut, hat er unter anderem bei den US Open bewiesen, als er vor seinem späteren Sieg gegen den Italiener Lorenzo Sonego fünf Sätze brauchte. Hier fehlte ebenfalls nicht viel für ein unerwartetes, vorzeitiges Aus. „Dass es so eng wird, damit habe ich nicht gerechnet, ich habe im Training sehr gut gespielt“, sagt Zverev. „Aber ich kannte ihn nicht, er hat definitiv viel besser gespielt als eine Nummer 67.“ An der Frische lag es nicht, dass es knapp wurde. „In Shanghai war diese Frische komplett weg, aber ich hatte ein paar Tage Pause, dieses Mal habe ich mich von der Energie gut gefühlt.“ Das Problem wäre ein anderes gewesen. „Die Bälle waren dieses Mal extrem langsam. Ich habe in einem Dreisatz-Match nie so wenig Asse geschlagen.“ Insgesamt waren es acht. Zverev kann mit einem Achtelfinal-Erfolg am Donnerstag gegen den Sieger aus der Partie des Niederländers Tallon Griekspoor gegen den US-Amerikaner  Brandon Nakashima (USA) am Montag die Nummer eins werden und damit Jannik Sinner ablösen. Und die deutsche Wartezeit von 35 Jahren (Boris Becker) beenden.  „Das ist kein Riesenthema, weil ich es sowieso heuer noch werde. Ich habe auch erst jetzt erfahren, dass nur noch ein Sieg fehlt“, sagt der Hamburger.