Manche Neuerungen brauchen weder Touchscreen noch OLED, um Begeisterung auszulösen: Das beleuchtete Apple-Logo ist zurück. Beim neuen MacBook Pro mit PROLED-XDR-Display leuchtet der Apfel auf dem Deckel wieder – zehn Jahre nachdem Apple das markante Detail abgeschafft hatte. Neben diesem nostalgischen Comeback stecken in den neuen 14- und 16-Zoll-Modellen weitere Änderungen, die bei der großen Vorstellung fast untergehen.Der Apfel leuchtet wiederMit dem MacBook Pro von 2016 ersetzte Apple das hinterleuchtete Logo durch eine glänzende Variante. Nun bekommt die Rückseite wieder ihren alten Erkennungswert. Interessant ist die neue Technik: Früher nutzte das Logo das Licht der Display-Hintergrundbeleuchtung. Das neue Tandem-OLED-Panel besitzt keine solche Beleuchtung mehr. Wie Apple den Apfel nun zum Leuchten bringt, erklärt das Unternehmen bislang nicht näher.Dynamic Island: Touch statt MauszeigerDie vom iPhone bekannte Dynamic Island hält ebenfalls Einzug. Sie nimmt den Platz der bisherigen Kameraaussparung ein und bündelt Live-Aktivitäten, Musiksteuerung und eingehende AirDrop-Anfragen. Dank des Touchscreens lassen sich die eingeblendeten Bedienelemente direkt antippen. Daneben wird auch Spotlight und Siri AI eingebunden.Allerdings gibt es einen Haken, wenn du deinen Mac auf Deutsch nutzt: Laut Apples Fußnoten erscheint Spotlight nur dann in der Dynamic Island, wenn Siri AI verfügbar und aktiviert ist. Die neue Siri wird zunächst als Beta in macOS 27.2 angeboten, unterstützt aber noch kein Deutsch. Face ID bringt die Dynamic Island übrigens auch nicht mit: Entsperrt wird weiterhin per Touch ID oder Apple Watch, während die Kamera mit zwölf Megapixeln auflöst.We’re glowing with excitement over the new MacBook Pro. You’ve gotta touch it to believe it. https://t.co/BLiGkGaefL— John Ternus (@johnternus) October 28, 2026Bis zu 16 TB SSD – mit saftigem AufpreisWer regelmäßig große Video- oder Fotoprojekte bearbeitet, kann das neue MacBook Pro mit bis zu 16 TB internem SSD-Speicher bestellen. Damit verdoppelt Apple die bisherige Obergrenze von 8 TB. Günstig ist das nicht: Wie sich dem Apple Store entnehmen lässt kostet der Sprung von 2 auf 16 TB 7.700 Euro Aufpreis und setzt übrigens auch den M5 Max voraus. Die Maximalausstattung richtet sich eindeutig an professionelle Anwender mit entsprechendem Budget.Display-Kalibrierung und Genlock für ProfisAuch beim PROLED-XDR-Display hat Apple Funktionen eingebaut, die über eine hohe Helligkeit hinausgehen. Mit dem Apple Pro Display Calibrator lässt sich die Farbdarstellung auf bestimmte Referenzwerte einstellen. Voreinstellungen gibt es unter anderem für Film, Fotografie und Druck. DICOM-Modi unterstützen außerdem die Betrachtung medizinischer Bilder, allerdings ausschließlich zu Forschungs- und Lehrzwecken, nicht für Diagnosen.Die neue Apple Color Matching Function 2026 soll Farben zwischen dem MacBook Pro, einem iPhone 18 Pro und dem Studio Display XDR möglichst einheitlich darstellen. Für Filmproduktionen ist Genlock interessant: Mit kompatibler Zusatztechnik lässt sich die Bildwiederholrate des Displays mit einer Kamera synchronisieren, um Bildfehler zu vermeiden.Schließlich macht Apple mit angepassten Apps Ernst bei der Touch-Bedienung. In Pixelmator Pro kannst du direkt auf dem Bild zeichnen, Logic Pro erhält eine spielbare Multi-Touch-Tastatur und in Final Cut Pro lassen sich Clips durch Berührungen verschieben und Schnitte mit zwei Fingern vergrößern. Die offizielle Ankündigung zeigt: Touch soll beim MacBook Pro mehr sein als eine zusätzliche Möglichkeit zum Klicken.★ ifun.de bei Google bevorzugen ★Der Beitrag Der Apfel leuchtet wieder: Weitere Details zum neuen MacBook Pro wurde zuerst auf ifun.de veröffentlicht.