Midterms-Kandidaten mit gleichem Namen: Alaska prüft Klage

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29.10.2026 15.01Online seit heute, 15.01 UhrNach einem Medienbericht über angebliche Tricksereien der Demokraten vor den US-Zwischenwahlen prüft der Bundesstaat Alaska eine Klage.Der republikanische Gouverneur von Alaska, Mike Dunleavy, schrieb heute auf der Plattform X, er habe sein Ministerium für öffentliche Sicherheit angewiesen zu prüfen, ob gegen Gesetze Alaskas verstoßen wurden und ob Anklagen geboten sind.Bei dem Fall geht es um zwei Kandidaten auf dem Stimmzettel, die beide mit Nachnamen Sullivan heißen und in den Senat in Washington einziehen wollen.Schon länger verdächtigen die Republikaner die Demokraten, dahinterzustecken und mittels der Verwechslungsgefahr darauf zu setzen, die Chancen ihrer demokratischen Kandidatin Mary Peltola zu erhöhen und die des republikanischen Amtsinhabers Dan Sullivan zu schmälern. Beweise gibt es dafür nicht.Die Midterms finden bereits am Dienstag statt. Die Republikaner wollen ihre hauchdünnen Mehrheiten im Repräsentantenhaus und Senat verteidigen. Den Demokraten werden Umfragen zufolge gute Chancen zugeschrieben.Lesen Sie mehr …Es blieb unklar, ob die Untersuchung in Alaska noch vor den Wahlen abgeschlossen sein wird. US-Präsident Donald Trump hatte gefordert, dass der republikanische Amtsinhaber Dan S. Sullivan ohne seine demokratische Kontrahentin Peltola oder seinen Kontrahenten Dan J. Sullivan auf dem Wahlzettel stehen solle.In einem weiteren Beitrag auf der Plattform Truth Social verlangte er, dass Peltola nicht mehr kandidieren dürfe. Er hatte außerdem das Justizministerium damit beauftragt, Klage gegen den Bundesstaat einzureichen. Damit soll eine Bestätigung der Wahlergebnisse verhindert werden, falls dem republikanischen Amtsinhaber wegen einer Namensverwechslung Stimmen fehlen.