Mit dem neuen MacBook Pro mit OLED-Touchdisplay verabschiedet sich Apple von einem seiner langjährigen Grundsätze: Erstmals lässt sich ein Mac direkt über den Bildschirm bedienen. Dabei geht es nicht nur um zusätzliche Fingergesten. Apple hat auch macOS 27 angepasst, damit sich das Betriebssystem sowohl mit Maus und Trackpad als auch per Touch komfortabel bedienen lässt. Wie MacRumors berichtet, reagieren die Bedienelemente dabei auf die verwendete Eingabemethode.Das Grundprinzip: Die gewohnte Mac-Oberfläche bleibt erhalten, während sich Bedienelemente für die Bedienung mit dem Finger anpassen können. Schließlich lassen sich kleine Schaltflächen mit einem präzisen Mauszeiger problemlos treffen, während ein Finger deutlich mehr Platz benötigt. Apple möchte deshalb beide Eingabearten miteinander verbinden, ohne zwei unterschiedliche Oberflächen anbieten zu müssen.Touch ergänzt Maus und TrackpadAuch die Bedienung selbst orientiert sich an bekannten Gesten. Nutzer können direkt auf dem Bildschirm durch Webseiten scrollen, mit zwei Fingern Bilder vergrößern oder Fenster durch Doppeltippen in den Vollbildmodus versetzen. Ebenso lassen sich Inhalte per Drag & Drop verschieben. Tastatur und Trackpad bleiben weiterhin vollständig nutzbar.Apple hat zudem dafür gesorgt, dass bestehende Mac-Anwendungen grundsätzlich auf Berührungen reagieren können. macOS interpretiert entsprechende Eingaben automatisch als Mausklicks. Entwickler müssen ihre Programme somit nicht zwingend vollständig überarbeiten, um eine grundlegende Touchbedienung zu ermöglichen.Apple steht nach eigenen Angaben erst am AnfangEine umfassendere Anpassung bleibt dennoch den Entwicklern überlassen. Dafür stellt Apple neue Schnittstellen für Systemgesten bereit. Anwendungen können so gezielt Funktionen anbieten, die von der direkten Interaktion mit dem Bildschirm profitieren.Wie 9to5Mac berichtet, betrachtet Apple die bisherigen Anpassungen lediglich als Anfang. Das Unternehmen will die Touchbedienung von macOS künftig weiterentwickeln. Entsprechend dürfte das neue MacBook Pro auch als Ausgangspunkt für zusätzliche Funktionen dienen.Erste Beispiele liefert Apple bereits mit seinen Kreativanwendungen. In Pixelmator Pro lassen sich Bilder direkt auf dem Display bearbeiten. Logic Pro bietet eine berührungsempfindliche Klaviatur einschließlich Drum-Pads, während Final Cut Pro das Verschieben von Clips und das Navigieren innerhalb der Zeitleiste per Touch ermöglicht.Die bisherigen Eindrücke sprechen für einen vergleichsweise behutsamen Ansatz. Apple versucht nicht, macOS in ein zweites iPadOS zu verwandeln, sondern erweitert die klassische Desktop-Bedienung um zusätzliche Möglichkeiten. Wie gut das Zusammenspiel tatsächlich funktioniert, wird sich allerdings erst im Alltag zeigen.Das neue MacBook Pro mit Touchdisplay ist ab dem 6. November erhältlich. Gegenüber den regulären M5-Pro-Modellen verlangt Apple einen Aufpreis von mindestens 400 Euro. function open_amazon(link) { if (navigator.userAgent.indexOf("Firefox") != -1) { window.open(link, '_blank'); } else { var tag = document.createElement('a'); tag.setAttribute('href', link); tag.innerHTML = "amzn"; tag.click(); } } Produkthinweis Apple MacBook Pro Laptop mit 14,2" PROLED XDR Display und M5 Pro Chip | 15-Core CPU und 16-Core GPU: Touch, 24 GB... 3.299,00 EUR ★ ifun.de bei Google bevorzugen ★Der Beitrag MacBook Pro mit Touch: macOS passt seine Bedienung automatisch an wurde zuerst auf ifun.de veröffentlicht.