Schon mehr als 5.000 Ebola-Tote in DR Kongo

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31.10.2026 07.45Online seit heute, 7.45 UhrIn der Demokratischen Republik (DR) Kongo sind bereits mehr als 5.000 Menschen an Ebola gestorben. Wie die Gesundheitsbehörden des zentralafrikanischen Landes mitteilten, starben seit Mitte Mai 5.026 Menschen nachweislich an dem hochgefährlichen Fieber, die Zahl der an Ebola Erkrankten stieg auf 10.351.Derzeit werden 1.101 Menschen behandelt oder befinden sich in Isolation. 2.788 frühere Ebola-Patientinnen und Patienten gelten als genesen.Tatsächliche Zahl wohl deutlich höherDie tatsächliche Zahl der Krankheitsfälle und Toten könnte sogar noch höher liegen, da Fachleute davon ausgehen, dass sich die Krankheit bereits vor der offiziellen Bekanntgabe des Ausbruchs am 15. Mai seit mindestens Februar unerkannt verbreitete. Der auf den Bundibugyo-Erreger zurückgehende Ausbruch zeigt einen besorgniserregend schnellen Anstieg.Derzeit gibt es auch Fälle in Kenia, die auf den Aufenthalt eines inzwischen verstorbenen Kenianers in der DR Kongo zurückzuführen sind. Nigeria meldete am 20. Oktober den ersten Ebola-Fall. Die Ehefrau eines Schweizer Diplomaten war einige Tage nach einer mehrwöchigen Reise nach Uganda erkrankt.In Europa trat bisher ein Fall auf: Im Juni wurde ein Arzt nach einem Kriseneinsatz in der DR Kongo in Frankreich positiv getestet und später genesen aus dem Krankenhaus entlassen.Bisher kein ImpfstoffEbola-Fieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen und löst ein hochansteckendes Fieber mit Durchfall und Blutungen aus. Der aktuelle Ausbruch ist auch deshalb besonders schwer einzudämmen, weil es für den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo bisher weder einen speziellen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt.