USA genehmigen „Patriot“-Verkauf: Lieferung erst in Jahren

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31.10.2026 08.26Online seit heute, 8.26 UhrDas US-Außenministerium hat den Verkauf von 500 Patriot-PAC-3-Raketen an die Ukraine im Wert von schätzungsweise 2,1 Milliarden Dollar genehmigt. Trotz der Dringlichkeit auf ukrainischer Seite wird die Lieferung der Raketen, die erst noch hergestellt werden müssen, jedoch voraussichtlich erst in den 2030er Jahren erwartet.Laut Reuters-Informationen soll das ukrainische Verteidigungsministerium das Pentagon drängen, den Liefertermin vorzuziehen. Eine Möglichkeit wäre, dass Kiew Raketen aus dem Arsenal der USA erhält, das später mit den neuen Abfangraketen wieder aufgefüllt wird.Wirksames Mittel gegen russische RaketenDie Ukraine fordert seit langem dringend mehr Abfangraketen, um sich gegen die zunehmenden russischen Angriffe zu wehren. Das Patriot-System gilt als wirksamste Waffe gegen ballistische Raketen.Am Donnerstag wurden bei einem russischen Drohnenangriff auf einen belebten Bahnhof in der ukrainischen Stadt Dnipro nach offiziellen Angaben mindestens 14 Menschen getötet. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte am Montag erklärt, die Ukraine warte seit fast einem Monat darauf, dass die USA wichtige Raketenlieferungen freigeben, während Russland seine Angriffe auf die Energie- und zivile Infrastruktur verstärke.Finanzierung über Programm „US Jumpstart“Finanziert wird der Kauf nach Angaben des US-Außenministeriums durch Beiträge von Kanada, Deutschland und Norwegen über das Programm „US Jumpstart“. Zudem werden Mittel aus einem Hilfsdarlehen der EU für die Ukraine verwendet. Hauptauftragnehmer für den Verkauf der Patriot-Abfangraketen ist der Rüstungskonzern Lockheed Martin.Die lange Lieferzeit hängt mit den Produktionskapazitäten zusammen. Die US-Armee hatte Lockheed im Juli einen Vertrag im Wert von bis zu 58,6 Milliarden Dollar (etwa 52 Mrd. Euro) über die Herstellung von Patriot-Abfangraketen erteilt. Lockheed hat angekündigt, die Produktionskapazität bis Ende 2030 verdreifachen zu wollen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.