28.10.2026 08.39Online seit heute, 8.39 UhrUmweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) sieht bei den Verhandlungen im Rahmen des UNO-Artenschutzgipfels (COP17) in Armenien einen „politischen Moment der Wahrheit“. Die globale Bestandsaufnahme zu Biodiversität während der UNO-Verhandlungen sei keine bloße technische Angelegenheit.„Sie wird zeigen, ob wir die Versprechen einlösen, die wir 2022 gegeben haben“, sagte Totschnig heute bei einer Rede im Plenum in Eriwan.„30x30“-Ziel ausgegebenTotschnig bezog sich in seinem Statement auf das „30x30“-Ziel. Es besagt, bis 2030 insgesamt 30 Prozent der Erde unter Schutz zu stellen. Darauf einigten sich die rund 190 Staaten vor vier Jahren. Nun sollen die Pläne dazu unter die Lupe genommen werden.Österreich setze sich in Armenien dafür ein, dass ein „solider Mechanismus“, die Fortschritte überwachen soll. Zudem solle Unterstützung für diejenigen verstärkt werden, die sie am „dringendsten benötigen“. Gemeinsam sollten bestehende Lücken in den Plänen zum Erhalt und zur Stärkung der Biodiversität und des Artenschutzes geschlossen werden.29 Prozent Schutzgebiete in ÖsterreichIn seiner Rede wies der Umweltminister auf die 2022 beschlossene Biodiversitätsstrategie 2030+ in Österreich hin. Diese sei auf das globale Rahmenabkommen für biologische Vielfalt abgestimmt. Sie beinhalte 100 Ziele und Maßnahmen zur Förderung des Schutzes und der Wiederherstellung der biologischen Vielfalt.Der nationale Bericht an das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (CBD) zeige auf, dass in vielen Bereichen „gute Fortschritte“ erzielt worden seien. „Wir haben in biodiversitätsfreundliche landwirtschaftliche Praktiken, eine nachhaltige Waldbewirtschaftung sowie in gewässerökologische Maßnahmen investiert“, so Totschnig.Als Beispiel nannte er einen Anteil von mehr als 29 Prozent an Schutzgebieten in Österreich sowie 250.000 Hektar an landwirtschaftlichen Flächen, die als Biodiversitätsflächen ausgewiesen sind. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.