Die Parlamentswahl in Israel am Dienstag hat Nachwahlbefragungen zufolge keine klaren Mehrheitsverhältnisse gebracht. Der Block rund um Herausforderer und Ex-Militärchef Gadi Eisenkot lag demnach mit 52 bis 53 Sitzen hauchdünn vor jenem von Regierungschef Benjamin Netanjahu mit etwa 50 Sitzen. Für eine Mehrheit in der 120-köpfigen Knesset braucht es 61 Sitze. Ohne arabische Parteien, die deutliche Zugewinne verzeichneten, erreicht kein Lager die absolute Mehrheit. Die Wahlbeteiligung war auf einem Rekordhoch.