Krimi vor 16.071 Fans: WSG Tirol zitterte sich ins Viertelfinale

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Wenn im Cup der Favorit nach fünf Minuten plangemäß mit 1:0 in Führung geht, dann sieht das nach einem Pflichtprogramm aus und deutet auf einen ruhigen Abend hin. Weit gefehlt.Für die WSG Tirol verlief das Achtelfinale gegen Zweitligist Wacker Innsbruck turbulenter, unangenehmer und hektischer, als es der Auftakt nach Maß durch das frühe Tor von Balic erwarten hatte lassen.Der Einzug ins Viertelfinale wurde zur Zitterpartie. Erst im Elfmeterschießen hatten die Wattener das glücklichere Ende für sich. Wels verwandelte den entscheidenden Strafstoß.Bissige InnsbruckerWahrscheinlich ging es für die WSG Tirol in der Anfangsphase zu einfach. Nach fünf Minuten hätte der Bundesligist schon mit 2:0 voran liegen müssen. Doch die Aufgabe wurde von Minute zu Minute schwieriger, weil sich die Innsbrucker regelrecht in diese Partie bissen.Tolle KulisseAngefeuert von 16.071 Fans und angetrieben von den Youngsters Köchl und Lechl, die am rechten Flügel mächtig Dampf machten. Das dynamische Duo leitete auch den sehenswerten Ausgleich durch Gstrein ein (16.). Der Ötztaler traf sehenswert aus der Distanz - 1:1.Dieser Ausgleich war für die WSG ein Wirkungstreffer. Denn von diesem Zeitpunkt an war nicht mehr ersichtlich, welches Team in der Bundesliga am Ball ist und welches seit dieser Saison in der 2.Liga spielt.Vergebene MatchbälleNach dem Seitenwechsel hatten die Innsbrucker die besseren Chancen: Ein Schuss von Francis ging knapp übers Tor (59.), Owusu konnte gerade noch abgeblockt werden (72.).Den Matchball hatte dann aber die WSG: Satin kam aus kurzer Distanz frei an den Ball, den Schuss des früheren Wacker-Spielers konnte Goalie Kriechmayr aber klären (83.).Auf der Gegenseite rettete WSG-Goalie Hamzic gegen Yilmaz (89.).In der Verlängerung ging es heiß her: Sabitzer brachte die WSG in Führung (110.), Biancheri gelang noch der verdiente Ausgleich (116.).Im Elfmeterschießen hatte der Bundesligist die besseren Nerven.Salzburg mit Mühe gegen BregenzSechs Brasilianer, vier Japaner und ein Österreicher standen in der Startelf von Bregenz. Alle elf Spieler konnten nicht verhindern, dass Salzburg mit dem ersten Angriff durch Konate in Führung ging. Der Ausgleich gelang nach 33 Minuten dem Japaner Omotehara. Vertessen stellte noch vor der Pause auf 2:1 für Salzburg, Lainer per Kopf auf 3:1 (57.). Der Brasilianer Checchini stocherte den Ball für Bregenz rein (59.), mehr als das Tor zum 3:2-Endstand war für die im Finish wild anstürmenden Bregenzer aber nicht drinnen.