Lupac-Demokratiepreis geht an Gadenstätter und Lendvai

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02.11.2026 11.21Online seit heute, 11.21 UhrDie ORF-Journalistin Lisa Gadenstätter und der Publizist Paul Lendvai werden mit dem Demokratiepreis 2026 der Margaretha-Lupac-Stiftung ausgezeichnet. Das teilte das Parlament heute per Aussendung mit. Mit dem Preis werden Personen und Projekte geehrt, die die Weiterentwicklung der Demokratie fördern und Gemeinsamkeiten vor das Trennende stellen.Gadenstätter erhält den Preis für ihre Projekte im Zuge des Sendungsformats „Dok1“, etwa für „Das Demokratie-Experiment“ und „Das große Handyexperiment“. Ihre Beiträge würden als gesellschaftlich relevant betrachtet und zu wichtigen gesellschaftlichen Debatten führen, lautete die Begründung.Lendvai wird für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Über 70 Jahre habe er als Autor und Moderator komplexe Zusammenhänge verständlich aufbereitet. Die Werke des 97-Jährigen befassen sich mit den Brüchen, Chancen und Herausforderungen der europäischen und österreichischen Geschichte der letzten 100 Jahre. Immerzu habe er sich dabei zu Demokratie und Parlamentarismus bekannt.Die Lupac-Stiftung geht auf eine Erbschaft nach der 1999 verstorbenen Margaretha Lupac zurück, die ihr Vermögen in der Höhe von rund 1,5 Millionen Euro der Republik Österreich für Zwecke des Parlaments hinterlassen hat.Auf Basis dieses Vermögens wurde im Jahr 2001 beim Nationalrat die Margaretha-Lupac-Stiftung für Parlamentarismus und Demokratie eingerichtet. Seit 2004 werden jährlich abwechselnd ein Wissenschafts- und ein Demokratiepreis vergeben.