Nach der Präsentation beeindruckender Zahlen für das abgelaufene vierte Geschäftsquartal 2026 richtete sich der Fokus im Earnings Call schnell auf die Zukunft. Und hier trat Apples neuer CFO Kevan Parekh leicht auf die Euphorie-Bremse. Für das entscheidende erste Geschäftsquartal 2027 prognostiziert Apple spürbaren Druck auf die Gewinnmargen.Während Apple im abgelaufenen Quartal noch eine Bruttomarge von 47,9 % erzielen konnte, rechnet das Unternehmen für das wichtige Weihnachtsquartal mit einem Rückgang auf 45 bis 46 Prozent. Parekh nannte hierfür zwei primäre Kostentreiber:Explodierende Speicherkosten und Siri AI drückenDer globale Boom von KI-Rechenzentren sorgt aktuell für eine enorme Verknappung am Speichermarkt. Die Preise für NAND- und DRAM-Chips steigen massiv, was die Komponentenkosten für Apple in die Höhe treibt. Apples Vorteil günstiger Lagerbestände schwinde zusehends. Außerdem belasten Apple die Entwicklung, das Training und der Serverbereich für die neuen KI-Funktionen von Siri AI. Nach Unternehmensangaben verschlingen diese gewaltige Summen, die nun im ersten Verkaufsquartal nach dem breiten Rollout voll ins Gewicht fallen.Trotz dieser Kostenbelastung erwartet Apple ein absolutes Rekordquartal beim reinen Umsatz: Die Prognose geht von einem Wachstum zwischen 7 und 10 Prozent aus, was einem Gesamtumsatz von bis zu 158,18 Milliarden US-Dollar entsprechen würde – angetrieben von einer starken Nachfrage (insbesondere nach dem iPhone Duo) und der Erwartung, dass die Services-Sparte um weitere 8 bis 9 Prozent wachsen wird.Der Beitrag Trübe Aussicht: Speicherkosten und Siri AI belasten Apples Weihnachtsgeschäft erschien zuerst auf Apfelpage.