Nach der Vorlage seiner Quartalszahlen hat Apple weitere Einblicke in seine Geschäftsentwicklung gegeben. Im ersten Analystengespräch unter dem neuen Konzernchef John Ternus ging es neben den Rekordumsätzen um die Kosten von Siri AI, Lieferprobleme und die Zukunft von macOS. Erstmals nahm auch Apples Betriebschef Sabih Khan an der Fragerunde teil.Apple-CEO John TernusSiri AI bekommt kostenpflichtige NutzungslimitsApple bestätigt erstmals ausdrücklich, dass bestimmte KI-Funktionen künftig nur begrenzt kostenlos genutzt werden können. Das betrifft Anfragen, die auf Servern verarbeitet werden, darunter Siri AI und intelligente Fotobearbeitung. Wer die vorgesehenen Kontingente überschreitet, soll zusätzliche Kapazitäten kaufen können. Preise und konkrete Nutzungslimits nennt Apple noch nicht.Bereits im Juli hatte sich diese Entwicklung abgezeichnet. Apple sieht iCloud+ inzwischen nicht mehr nur als Speicherangebot, sondern zunehmend als Plattform für zusätzliche Dienstleistungen. Zugleich räumt Finanzchef Kevan Parekh ein, dass sich die laufenden Kosten der neuen Siri noch kaum abschätzen lassen. Entscheidend sei, wie viele Anfragen direkt auf Geräten und wie viele in der Cloud verarbeitet werden.Siri AI wird Teil von iCloud PlusAuch beim iPhone Duo bleibt Apple zurückhaltend. Die Nachfrage übersteigt weiterhin das Angebot. Wann sich die Liefersituation normalisiert, kann Khan nicht sagen. Eine Frage nach dem ausgebliebenen Standardmodell des iPhone 18 beantwortet Ternus ebenfalls nicht konkret.Speicherpreise steigen, macOS bleibt eigenständigDie stark gestiegenen Speicherpreise belasten Apple zunehmend. Nach Preiserhöhungen bei Mac, iPad und iPhone rechnet der Konzern mit weiteren Kostensteigerungen über das Weihnachtsquartal hinaus. Zugleich begrenzt die Speicherverfügbarkeit die Produktion von Mac und iPad. Engpässe bei modernen Prozessorfertigungen entspannen sich dagegen durch den Wechsel auf die Zwei-Nanometer-Technik.Teuer: Das Macbook Pro mit Proled XDR DisplayEine Zusammenlegung von macOS und iOS ist derweil nicht geplant. Angesprochen auf das neue MacBook Pro mit Touchscreen erklärt Ternus, Apple wolle die jeweiligen Geräteklassen weiterhin eigenständig entwickeln und zugleich besser miteinander verbinden.Weitere Zahlen aus dem Gespräch: Apple zählt inzwischen mehr als 2,5 Milliarden aktive Geräte und nahezu eine Milliarde wöchentliche App-Store-Besucher. Das Unternehmen meldet außerdem einen Großauftrag aus den Philippinen über 170.000 MacBook Neo für Lehrkräfte und Mitarbeiter im Bildungsbereich. Für das laufende Weihnachtsquartal erwartet Apple trotz anhaltender Lieferprobleme ein Umsatzwachstum von sieben bis zehn Prozent.★ ifun.de bei Google bevorzugen ★Der Beitrag Apple: Siri AI kostet extra, iPhone Duo bleibt knapp wurde zuerst auf ifun.de veröffentlicht.