Nach 28 Jahren: Britischer Weltumwanderer am Ziel

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02.11.2026 12.41Online seit heute, 12.41 UhrNach 28 Jahren und einer 50.000 Kilometer langen Wanderung über vier Kontinente ist ein britischer Abenteurer in seine Heimatstadt zurückgekehrt. Hunderte jubelnde Menschen nahmen den 57-jährigen Karl Bushby heute in Hull im Nordosten Englands in Empfang.Der frühere Fallschirmjäger war im November 1998 nach der Trennung von seiner Frau von Chile aus losgewandert. Bei einer Odyssee durch Süd-, Mittel- und Nordamerika, der Überquerung der Beringstraße zwischen Alaska und Russland und der weiteren Wanderung durch Zentralasien und Europa setzte er sich selbst zwei Regeln: keinerlei Transportmittel zu benutzen und nur zu Fuß nach Hause zu kommen.Fast drei Jahrzehnte und 29 Länder später kehrte Bushby nun nach Hull zurück, um seine Mutter und seinen Sohn wiederzusehen – und seine zwölfjährige Enkelin kennenzulernen, die er bisher noch nie getroffen hatte.Bushby musste auf seiner Reise mehrere längere Pausen einlegen. Die russischen Behörden etwa verweigerten ihm lange ein Visum, nachdem er zu Fuß die zugefrorene Beringstraße überquert hatte. Insgesamt kosteten ihn Visaprobleme, die Finanzkrise von 2008 und die CoV-Pandemie etwa 14 seiner 28 Jahre unterwegs.„Es war nicht einfach, und genau darum ging es ja auch“, erklärte Bushby, als er im Oktober seine letzte große Herausforderung meisterte und durch den Ärmelkanal schwamm.