AMS-Chefin Draxl zu Nachzahlungen: Geld kommt vom Staat

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02.11.2026 14.42Online seit heute, 14.42 UhrDas Arbeitsmarktservice (AMS) muss an rund 250.000 Personen in Summe etwa 135 Millionen Euro an Arbeitslosengeld und Notstandshilfe nachzahlen. Woher das Geld kommt, stellte AMS-Vorständin Petra Draxl heute im Ö1-Mittagsjournal klar.„Wir stemmen die Arbeitslosenversicherung nicht selbst“, sagte Draxl. Alle Mittel in der Gebarung Arbeitsmarktpolitik, die dem Arbeitslosengeld zuzurechnen seien, würden auf Rechnung des Bundes laufen.„Es gibt die Einnahmen aus der Arbeitslosenversicherung, und wenn die Ausgaben den Betrag an Einnahmen übersteigen, dann ist der Betrag, in dem Fall vom Finanzministerium, also vom Staat, zu decken“, so die AMS-Vorständin. „Das Finanzministerium ist involviert, die wissen, dass der Betrag auf uns zukommt.“Ähnlich äußerte sich das Finanzministerium. „Die Finanzierung der AMS-Nachzahlungen wird durch den Bund gewährleistet“, sagte eine Sprecherin. Das AMS sei lediglich für die Abwicklung der Auszahlung zuständig.Laut Sozialministerium gibt es für die Nachzahlung kein Sonderbudget, die Zahlung speise sich aus dem „variablen Budget“. Dabei handle es sich um eine variable Mittelbereitstellung durch den Bund, die sich automatisch an die monatliche Entwicklung des Arbeitsmarktes anpasse, so ein Sprecher laut APA.