29.08.2026 21.10Online seit heute, 21.10 UhrIsraels Inlandsgeheimdienst hat bestätigt, dass ein Sohn des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu wegen einer akuten Bedrohung aus den USA zurückkehren musste. „Tatsächlich bestand eine erhebliche Gefahr für Jair Netanjahu“, hieß es heute in einer Mitteilung von Schin Bet.„Aufgrund dieser Bedrohung und nach einer Lageeinschätzung wurde entschieden, ihn gemeinsam mit seinem Sicherheitsteam dringend nach Israel zurückzubringen“, so der Geheimdienst.Er äußerte sich allerdings nicht zu angeblichen Mordplänen des Iran gegen einen seiner Söhne, von denen Benjamin Netanjahu zuletzt gesprochen hatte. Der US-Sender Newsmax hatte berichtet, der 35-jährige Jair Netanjahu sei Ende vergangenen Jahres Ziel eines iranischen Attentatsplans gewesen.Der israelische Geheimdienst habe im Dezember davon erfahren und habe die US-Behörden informiert, berichtete der Sender unter Berufung auf eine Person aus dem Umfeld der US-Strafverfolgung. Demzufolge hätten sich bereits iranische Agenten „vor Ort“ in Miami befunden und den Wohnsitz von Jair sowie seine Bewegungen überwacht.Der ständig von einem israelischen Sicherheitsteam begleitete Sohn des Ministerpräsidenten sei daraufhin angewiesen worden, den Ort umgehend zu verlassen, so die Quelle. Er sei abgereist, ohne seine persönlichen Sachen mitzunehmen, und unmittelbar nach Israel zurückgekehrt, wo er nun lebe.Der Generalsekretär des iranischen Sicherheitsrats hatte Israels Regierungschef selbst jüngst mit Mord bedroht. „Wir werden Benjamin Netanjahu, den Ministerpräsidenten des zionistischen Regimes, in die Hölle schicken“, sagte Mohsen Resaei Donnerstagabend in einem Interview des staatlichen Fernsehens. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.