US-Behörde klagt Amazon wegen Preismanipulation

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31.08.2026 22.31Online seit heute, 22.31 UhrDie US-Wettbewerbsbehörde FTC und mehr als 20 Bundesstaaten haben Amazon wegen des Vorwurfs der Preismanipulation bei Werbeanzeigen geklagt. Das geht aus heute veröffentlichten Gerichtsunterlagen hervor.Dem „Wall Street Journal“ zufolge wirft die Behörde Amazon vor, Werbekundinnen und -kunden getäuscht zu haben. Amazon habe heimlich den Mindestpreis angehoben, den diese für die Platzierung ihrer Anzeigen zahlen mussten.Dadurch sei den Kundinnen und Kunden ein Schaden in Milliardenhöhe entstanden, berichtete das Blatt unter Berufung auf FTC-Vertreter. Der Konzern wies die Vorwürfe zurück.Die beteiligten Bundesstaaten könnten nun zivilrechtliche Strafen fordern und versuchen, einen Teil der Gelder zurückzuerlangen.Vor rund einem Jahr hatte sich Amazon in einem anderen Fall mit der FTC geeinigt. Der Konzern stimmte damals zu, 2,5 Milliarden Dollar an Strafen und Rückerstattungen an Prime-Abonnentinnen und -Abonnenten zu zahlen.