Vermüllen wir uns den Weg ins All?

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Man merkt sofort, wo wir Menschen waren. Und zwar am Müll. Denn sogar auf dem Mond liegen mehrere Müllbeutel mit menschlichen Fäkalien. Warum soll das in der Erdumlaufbahn anders sein? Da fliegen zwar keine Müllbeutel rum, aber ausgediente Satelliten und Raketenstufen, und wenn die zusammenstoßen, entstehen Hunderttausende neue Metallteile – Weltraumschrott. Viele Millionen kleine Teilchen schwirren mittlerweile mit 40.000 km/h um die Erde. Die machen keine Löcher mehr irgendwo rein, die lassen alles explodieren, was ihnen in den Weg kommt. Der Schneeballeffekt sorgt dafür, dass es immer mehr werden. Wahrscheinlich werden dadurch wertvolle Umlaufbahnen irgendwann nicht nutzbar sein. Jetzt schon müssen wir bei Raketenstarts darauf achten, dass nichts im Weg rumfliegt. 2030 will die ESA erste Tests machen, um Satelliten einzufangen, abzusenken und verglühen zu lassen. Und in Zukunft will man sogar Satelliten im Orbit betanken und reparieren.Protagonisten:Dr. Holger Krag, Head of ESA's Space DebrisIhr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:Die Deutsche Raumfahrtagentur zum Thema WeltraummüllESA: "Weltraumschrott: Internationale Experten einig über dringenden Handlungsbedarf"ZDF: "Gefährlicher Weltraumschrott"Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmender Redakteur: Matthias Vorndran / Produktion: Thomas JähnFragen, Wünsche, Kritik und Feedback?Gerne her damit an: grossefragen@mdr.deUnterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!