Ceuta: Mutmaßliche sexuelle Übergriffe auf Migrantinnen

Wait 5 sec.

31.08.2026 20.42Online seit heute, 20.42 UhrSpaniens Staatsanwaltschaft ermittelt nach eigenen Angaben wegen mutmaßlicher sexueller Übergriffe im Zusammenhang mit der Ankunft Tausender Migranten und Migrantinnen aus Marokko in der spanischen Exklave Ceuta Ende Juli.Opfer zwischen 14 und 17 Jahre altErmittelt werde wegen 23 mutmaßlicher Übergriffe auf teils minderjährige Migrantinnen, hieß es heute. Unter den bisher acht Tatverdächtigen befinden sich vier marokkanische und drei spanische Staatsbürger sowie ein Belgier. Die Opfer sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft zwischen 14 und 17 Jahre alt.Unter den rund 80.000 Menschen, die Ende Juli nach Ceuta gelangten, befinden sich laut Behörden 1.500 Minderjährige. Rund 700 davon sind Mädchen. Die Überführung auf das Festland ist bisher nicht zustanden gekommen. Am Montag befanden sich nach Medienberichten noch knapp 300 Mädchen außerhalb der regulären Einrichtungen.Streit über Verteilung auf andere RegionenSpaniens Jugend- und Familienministerin, die Linkspolitikerin Sira Rego, nahm die Vorfälle zum Anlass, erneut auf eine schnelle Verteilung der minderjährigen unbegleiteten Migrantinnen und Migranten in andere Regionen auf dem spanischen Festland zu drängen.Die von der oppositionellen konservativen Volkspartei PP und der rechtspopulistischen Vox regierten Regionalregierungen blockieren die von der sozialistischen Zentralregierung geforderte Verteilung der Minderjährigen allerdings.