Snapseed 4.1: Google baut RAW-Unterstützung massiv aus

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Nur wenige Wochen nach dem umfassenden Redesign von Version 4.0 legt Google bei seiner Bildbearbeitungsapp Snapseed bereits funktional nach. Das Update auf Version 4.1 bringt eine deutlich erweiterte RAW-Unterstützung mit und führt gleichzeitig eine Undo-Redo-Funktion direkt innerhalb der einzelnen Werkzeuge ein. Vor allem ambitionierte Fotografen dürften sich über dieses Update freuen.Snapseed verarbeitet ab sofort eine Vielzahl gängiger RAW-DateienDie wesentliche Neuerung der Version 4.1 ist die überarbeitete Rohdatenbearbeitung. Laut Google versteht sich die Anwendung nun mit der überwiegenden Zahl aller gängigen Kameratypen und Bildformate. Konkret bedeutet das: CR3, NEF, ARW, DNG, RAF, PEF sowie ORF lassen sich direkt importieren und anpassen, eine vorherige Umwandlung ist nicht mehr nötig. Damit werden die marktführenden Hersteller wie Nikon, Canon, Sony, Fujifilm, Pentax sowie OM System beziehungsweise Olympus direkt eingebunden. Auch das offene DNG-Format von Adobe ist mit an Bord. Um diese Neuerung zu ermöglichen, hat Google den gesamten Bild-Core von Grund auf erneuert und diverse Edge Cases behoben.Eine lückenlose Unterstützung ist damit freilich noch nicht erreicht: So bleibt Panasonics RW2-Format beispielsweise außen vor. Dennoch dürfte der jetzige Funktionsumfang für den Großteil aller Nutzer völlig ausreichen.Zusätzlich bringt Release 4.1 eine integrierte Undo- und Redo-Steuerung direkt in den jeweiligen Werkzeugen mit. Früher liefen Korrekturen ausschließlich über die Hauptansicht – wer etwa im Zuge einer Farbtonanpassung einen Schritt zurückgehen wollte, musste das Menü zunächst verlassen. Nun sind diese Befehle unmittelbar im aktiven Tool platziert. Das beschleunigt vor allem filigrane Feinarbeiten im RAW-Modus deutlich. Die offiziellen Release-Notes lesen sich wie folgt:Unsere RAW-Processing-Engine wurde komplett neu aufgesetzt. Snapseed kommt nun mit einem deutlich erweiterten Spektrum an Rohdatenformaten klar. Auf diese Weise lassen sich Ihre vertrauten Werkzeuge auch mit aktuellsten Kameramodellen einsetzen.Update ist kostenfreiSnapseed bleibt weiterhin kostenlos verfügbar, kommt ohne Werbung, Abos oder In-App-Käufe aus und setzt iOS beziehungsweise iPadOS 17 oder neuer voraus. Dass Google nur wenige Wochen nach dem großen Interface-Umbau bereits bei den Profi-Funktionen nachlegt, ist ein gutes Zeichen – über Jahre wirkte es so, als hätte der Konzern die App vergessen. Apfelpage berichtete über das Redesign von Version 4.0.-> Snapseed laden Der Beitrag Snapseed 4.1: Google baut RAW-Unterstützung massiv aus erschien zuerst auf Apfelpage.