Sonos setzt künftig auf jährliche Updates und KI-Integration

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Sonos hat nicht nur neue Hardware vorgestellt, sondern stellt auch seine Software neu auf. Das Unternehmen fasst die verschiedenen Komponenten seines Audiosystems künftig unter der Bezeichnung Sonos 27 zusammen. Der Name umfasst nicht nur die App, sondern auch Sprachsteuerung, neue KI-Funktionen und die Vernetzung der Geräte. Gleichzeitig führt das Unternehmen eine jährliche Versionierung ein. Auf Sonos 27 soll Sonos 28 folgen, die Zahl steht ähnlich wie bei Apple-Systemen künftig für die jeweilige Jahresversion der gesamten Sonos-Softwareplattform.Mit der Umstellung will Sonos betonen, dass das eigene Angebot nicht nur aus Lautsprechern besteht, sondern auch eine gemeinsame Softwareplattform für die Audiowiedergabe im Haushalt umfasst.Grundkonzept bleibt erhaltenAn der grundsätzlichen Ausrichtung des Systems soll sich dabei wenig ändern: Verschiedene Musikdienste und Steuerungsmöglichkeiten sollen weiterhin parallel genutzt werden können. Auch dem Eindruck, dass damit die Grundlage für kostenpflichtige Zusatzdienste geschaffen werden soll, widerspricht das Unternehmen. Zum jetzigen Zeitpunkt seien keine Abos geplant.Die Sonos-App soll im Zuge der Umstellung nicht grundlegend neugestaltet, sondern als Sonos-27-App weiterentwickelt werden. Offenbar hat Sonos aus dem Debakel um das letzte große App-Update gelernt. Stattdessen seien fortlaufende kleinere Änderungen geplant, wie sie zuletzt bereits eingeführt wurden. Erst vor zwei Wochen brachte Sonos so die Sperrbildschirmsteuerung zurück.Sonos öffnet sich für KI-DiensteParallel bereitet Sonos eine umfassende Einbindung von KI-Diensten vor. Eine MCP-Schnittstelle soll die Anbindung an Dienste wie ChatGPT, Gemini oder Claude ermöglichen. Nutzer sollen dann beispielsweise innerhalb einer KI-Anwendung per Sprache oder Texteingabe Musik in einem bestimmten Zimmer starten können. Die Befehle können laut Sonos auch an ältere Lautsprecher im System weitergegeben werden.Ergänzend bereitet Sonos eine Plattform für eigene KI-Agenten vor. Nutzer und Entwickler sollen solche Assistenten mit einem KI-Modell ihrer Wahl verbinden und gezielt für bestimmte Aufgaben einsetzen können.Neue Sprachsteuerung wieder nur auf EnglischMit Sonos 27 Voice will der Hersteller zudem seine eigene Sprachsteuerung weiterentwickeln. Das vor vier Jahren eingeführte System ist allerdings bis heute nicht auf Deutsch verfügbar. Auch Sonos 27 Voice startet zunächst ausschließlich auf Englisch.Sonos 27 Voice soll weniger auf fest vorgegebene Formulierungen angewiesen sein und beispielsweise Beschreibungen einer gewünschten Stimmung oder Musiksituation verstehen. Laut Hersteller kommt dafür ein eigenes, auf Musik und Unterhaltung spezialisiertes Sprachmodell zum Einsatz, das bis auf Weiteres jedoch nur auf Englisch verfügbar ist.Portable Lautsprecher werden zu Surround-BoxenDirekten praktischen Nutzen verspricht die Möglichkeit, portable Lautsprecher vorübergehend als Surround-Lautsprecher einzusetzen. So könnten beispielsweise zwei Geräte aus anderen Zimmern für einen Film hinter dem Sofa aufgestellt werden.Eine neue Positionserkennung soll feststellen, wo sich die Lautsprecher befinden, und ihre Funktion entsprechend anpassen. Anschließend lassen sie sich wieder an ihren üblichen Standorten verwenden. Bislang ist allerdings nicht bekannt, welche Modelle diese Funktion unterstützen.Ein Teil der neuen Funktionen, darunter die Nutzung portabler Lautsprecher als Surround-Boxen, soll ab dem 8. September m Rahmen eines Early-Access-Programms verfügbar sein.★ iPhone-Ticker bei Google bevorzugen ★Der Beitrag Sonos setzt künftig auf jährliche Updates und KI-Integration Wurde zuerst auf iphone-ticker.de veröffentlicht.