Preiserhöhungen bei Streamingdiensten sind längst keine Überraschung mehr – und auch YouTube Premium macht da keine Ausnahme. Nachdem Google im Juni zunächst bei Neuabschlüssen an der Preisschraube gedreht hat, werden nun auch Bestandskunden in Europa per Mail über höhere Gebühren informiert. Wir haben die Details.Erste Meldungen aus EuropaIm Community-Forum Reddit dokumentieren Nutzer aus verschiedenen europäischen Ländern entsprechende Benachrichtigungen. So berichtet etwa ein Abonnent aus Finnland von einer Erhöhung von 14,99 Euro auf 16,99 Euro monatlich, in einem anderen Fall steigt die Gebühr von 13,99 Euro auf 15,99 Euro. Einen einheitlichen Aufschlag für alle Märkte gibt es offenbar nicht – die konkrete Höhe variiert je nach Region und bisherigem Tarif. Als Stichtag nennt Google den 23. September: Ab dem ersten Abrechnungstermin an oder nach diesem Datum greift der neue Preis automatisch.Neuabschlüsse waren erst der AnfangIn Deutschland hatte YouTube die Preise im Juni bereits für neue Abonnements angehoben, Apfelpage berichtete. Die aktuellen Tarife für Neuabschlüsse:Einzelabo: 14,99 Euro monatlich (vorher 12,99 Euro)Familienabo: 27,99 Euro monatlich (vorher 23,99 Euro)Auch Studenten und Nutzer von Premium Lite mussten bei einem Neuabschluss mehr zahlen, wobei der Lite-Tarif mit einem Plus von rund 33 Prozent den größten Aufschlag kassierte. Dass Bestandskunden zunächst außen vor blieben, war absehbar nur eine Frage des Timings.Bekanntes Muster aus den USADas Vorgehen ist nicht neu: In den USA hatte Google die Premium-Preise zuvor bereits angehoben und Bestandskunden dort ebenfalls recht schmucklos per Mail darüber in Kenntnis gesetzt. Europa zieht nun schrittweise nach. Ob und wann deutsche Bestandskunden mit altem Tarif ebenfalls Post bekommen, ist bislang nicht bestätigt – es dürfte aber nur eine Frage der Zeit sein. Wer eine entsprechende Mail erhalten hat, sollte den genannten Stichtag im Blick behalten. Vor diesem Termin bleibt eine Kündigung als Option bestehen, danach wird der höhere Betrag automatisch abgebucht.Der Beitrag YouTube Premium: Bestandskunden in Europa müssen jetzt tiefer in die Tasche greifen erschien zuerst auf Apfelpage.