Verteidigungs- und Außenminister beraten Ukraine-Hilfen

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31.08.2026 14.26Online seit heute, 14.26 UhrAuf EU-Ebene starten heute die ersten informellen Ministertreffen nach der Sommerpause diese Woche im Vorsitzland Irland.Heute kommen zuerst die Verteidigungsministerinnen und -minister, ab morgen die Außenministerinnen und -minister zusammen. Bei beiden Treffen wird die Unterstützung der Ukraine eine zentrale Rolle spielen. Österreich wird von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) vertreten.Ziel bei informellen Treffen ist nicht die Fassung formeller Beschlüsse, sondern der Austausch zu aktuellen Themen und die Vorbereitung der nächsten formellen Ratstreffen und EU-Gipfel.Neben der weiteren Unterstützung der Ukraine besprechen die Verteidigungsminister in Wicklow laut Ratsagenda die generelle Verteidigungsfähigkeit der EU, die Weiterführung der UNO-Mission im Libanon und das Thema Weltraum in Bezug auf Sicherheit und Verteidigung.Tanner fordert geordneten Übergang bei Libanon-Mission„Wichtig ist für mich bei diesem Treffen besonders, wie es mit unserer Mission im Libanon weitergehen wird. Österreich stellt bei diesem Einsatz die Logistik und wird daher auch als Letztes den Einsatzraum verlassen“, sagte Tanner im Vorfeld.Es müsse hier einen geordneten Übergang geben, und insbesondere der Schutz der Soldatinnen und Soldaten müsse im Fokus stehen, so die Ministerin.Auch Gespräche zum Nahen OstenDas anschließende Außenministertreffen, das ebenfalls in Wicklow mit einem Abendessen startet, wird sich mit der Unterstützung für die Ukraine beschäftigen. Zudem werden am Mittwoch laut Agenda die Situation im Nahen Osten, die Lage an der Straße von Hormus und die humanitäre Situation in Gaza besprochen.Neues Sanktionspaket gegen Russland geplantEU-Chefdiplomatin Kaja Kallas wird beide Treffen leiten. Sie ist bereits mit der Vorbereitung des 22. Sanktionspakets gegen Russland beschäftigt.Geplant ist, dieses bis zum EU-Gipfel im Oktober fertigzuschnüren. Die neue Sanktionsliste soll eine der umfangreichsten bisher werden und etwa neue Sanktionen gegen die russische „Schattenflotte“ bringen.