Am Freitag wird der Rechtspopulist Abelardo de la Espriella als Kolumbiens neuer Präsident vereidigt – und der Rechtsruck in Südamerika damit endgültig besiegelt. Von den nördlichen Anden bis ins südliche Feuerland sind nun rechte Regierungen an der Macht. Argentiniens ultraliberaler Präsident Javier Milei möchte die „blaue Welle“ nutzen und zur Galionsfigur der regionalen Rechten aufsteigen. Doch ob ihm das gelingen kann, scheint fraglich.