Trump schränkt Recht auf Staatsbürgerschaft weiter ein

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07.08.2026 07.00Online seit heute, 7.00 UhrUS-Präsident Donald Trump hat gestern zwei Dekrete unterzeichnet, um das Recht auf die Staatsbürgerschaft durch Geburt in den USA einzuschränken und den sogenannten Geburtstourismus zu verbieten. Dem Weißen Haus zufolge wird damit der Kreis der Personen erweitert, die keinen Anspruch auf die automatische Staatsbürgerschaft haben.Eine Einschränkung des Geburtsortsprinzips gehört zu den obersten Prioritäten des Republikaners bei seinem Vorgehen gegen Einwanderung. Ein früherer Vorstoß Trumps war im Juni vom Obersten Gerichtshof abgewiesen worden, woraufhin er den Kongress zum Handeln aufgefordert hatte.Laut „New York Times“ ist unklar, wie die Anordnungen konkret umgesetzt werden sollen. Definiert werden mehrere Kategorien darunter: In den USA geborene Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausländischer Regierungen, Babies von Frauen, die bei der Einreise als Schwangere über das Ziel ihrer Reise logen, und etwa Kinder von Eltern, die die US-Regierung als Terroristen definiert.Offizielle Angaben zur Zahl der Ausländerinnen, die gezielt zur Entbindung in die USA reisen, sowie zu den Kosten für die Steuerzahler liegen nicht vor. Das Zentrum für Einwanderungsstudien (Center for Immigration Studies), das sich für weniger Zuwanderung einsetzt, schätzte die Zahl der Mütter für den Zeitraum 2016 bis 2017 auf 20.000 bis 25.000. Zum Vergleich: Im Jahr 2025 gab es in den USA insgesamt 3,6 Millionen Geburten.