Mit Glimpsy V3 steht seit wenigen Wochen eine größere Überarbeitung der Apple-Watch-App bereit, die sich auf anpassbare Komplikationen spezialisiert hat. Ausgangspunkt bleibt eine Akkuanzeige, die nicht permanent Platz auf dem Zifferblatt beanspruchen muss. Neu hinzu kommen unter anderem Fotos, persönliche Symbole, mehrere parallel gespeicherte Designs und eine ausführlichere Konfiguration über das iPhone.Das Grundprinzip der App ist schnell erklärt. Nutzer legen einen Akkustand fest, ab dem die Batterieanzeige sichtbar werden soll. Solange die Apple Watch darüber liegt, bleibt die entsprechende Information ausgeblendet. Fällt der Ladestand beispielsweise unter 30 Prozent, erscheint die Anzeige automatisch. Wer den Akkustand nicht ständig im Blick haben möchte, kann so Platz beziehungsweise optische Ruhe auf dem Zifferblatt gewinnen.Datum und Akku teilen sich einen PlatzMit Version 3 kombiniert Glimpsy auf Wunsch Datum und Batteriestand innerhalb derselben Komplikation. Das Datum bleibt dauerhaft sichtbar, während der Akku erst beim Unterschreiten des festgelegten Grenzwerts eingeblendet wird. Gerade auf Zifferblättern mit wenigen freien Positionen kann dies eine zusätzliche Komplikation einsparen.Dass Drittanbieter die von Apple vorgesehenen Plätze deutlich vielseitiger nutzen können, ist nicht neu. Wir haben bereits verschiedene Speziallösungen vorgestellt, die Texte, Bilder oder andere Zusatzinformationen auf dem Zifferblatt unterbringen. Auch Kalender-Apps wie Calendar Timeline nutzen die Flächen für kompakte Zusatzansichten.Fotos, Initialen und getrennte DesignsGlimpsy erweitert diesen Ansatz nun um zwei stärker persönliche Varianten. Mit „Insignia“ lassen sich Initialen, Emoji oder Symbole in runden, rechteckigen, Eck- und Inline-Komplikationen darstellen. „Amulet“ verwendet dagegen ein eigenes Foto als Hintergrund einer runden Komplikation. Die Akkuanzeige legt sich auch hier erst darüber, wenn der eingestellte Grenzwert erreicht ist.Mehrere Konfigurationen lassen sich gleichzeitig speichern und unterschiedlichen Komplikationsfamilien zuordnen. Damit können verschiedene Zifferblätter jeweils eigene Glimpsy-Darstellungen verwenden, ohne dass Nutzer ihre Einstellungen ständig neu aufbauen müssen.Die Glimpsy-Macher verweisen zudem auf einen erweiterten Editor für Schriftarten, Schriftstärken, Farben, Datumsformate, Batteriegröße und Anordnung. Änderungen können auf der Apple Watch oder in der begleitenden iPhone-App vorgenommen werden. Dort stehen auch Bildzuschnitt, Vorschauen und die Verwaltung gespeicherter Stile zur Verfügung.Glimpsy V3 setzt mindestens iOS 17.5 bzw. watchOS 10.5 voraus. Die App lässt sich sieben Tage ohne Einschränkungen testen und anschließend mit einer einmaligen 5-Euro-Zahlung dauerhaft freischalten. Ein Abonnement ist nicht vorgesehen.Glimpsy: Smarte Komplikationen (Kostenlos+, App Store) →Der Beitrag Glimpsy V3: Apple-Watch-Komplikationen werden flexibler Wurde zuerst auf iphone-ticker.de veröffentlicht.