Paramount stellt Weichen für Wegzug aus Kalifornien

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12.08.2026 06.29Online seit heute, 6.29 UhrDer Unterhaltungskonzern Paramount stellt laut Medienberichten die Weichen für einen Wegzug aus Kalifornien. Der Auslöser des Schritts soll eine Wettbewerbsklage gegen die geplante Übernahme des Rivalen Warner Brothers sein.Der Paramount-Verwaltungsrat habe den Beginn des Vorhabens ab dem 1. Oktober gebilligt, berichteten u. a. die Website „Puck“ und der Finanzdienst Bloomberg gestern unter Berufung auf informierte Personen.Den Berichten zufolge sprach Paramount-Chef David Ellison von einem auf fünf Jahre ausgelegten Plan, bei dem der Großteil der Jobs im Film- und TV-Bereich den Standort wechseln soll. Sollte die Warner-Übernahme gelingen, könne auch ein Studiogelände in Hollywood verkauft werden.Richtung republikanischem BundesstaatAls potenzielles neues Zuhause würden unter anderem die Bundesstaaten Tennessee, Georgia und Texas in Erwägung gezogen, hieß es. Das sind alles Bundesstaaten, in denen die Republikanische Partei von Präsident Donald Trump stark ist.Auch andere in Kalifornien ansässige Unternehmen, etwa der von Tech-Milliardär Elon Musk geführte Autokonzern Tesla, verlegten in den vergangenen Jahren ihre Firmenzentrale in republikanische Bundesstaaten, die den Unternehmen eine freiere Hand und eine niedrigere Steuerlast versprechen.Sorge vor WettbewerbsverzerrungDie aktuelle Wettbewerbsklage wurde von Kalifornien und anderen Bundesstaaten eingereicht, die von Demokraten geführt werden. Der kalifornische Generalstaatsanwalt Rob Bonta sprach nach den Berichten von einem Erpressungsversuch.Die Bundesstaaten argumentieren unter anderem, der Zusammenschluss werde den Wettbewerb bei populären Filmen verzerren und dadurch die Kinos unter Druck setzen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.