GeekBook M16 ausprobiert: Windows, großer Akku, flaches Alu-Gehäuse

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Schon die Verpackung zeigt, wie GEEKOM das neue GeekBook M16 positioniert. Der zurückhaltend gestaltete Karton, die Präsentation des Geräts und das silberne Aluminiumgehäuse erinnern an aktuelle MacBooks. Auch die flache Bauform, das große Touchpad und die schmalen Displayränder greifen eine ähnliche Formensprache auf.Das GeekBook M16: Alu statt Kunststoff, großer Akku, volle TastaturTechnisch setzt GEEKOM jedoch auf Windows 11 Pro, einen Intel Prozessor, eine größere Anschlussauswahl und leichter zugängliche Komponenten.GEEKOM ist bislang vor allem für kompakte Desktop PCs bekannt. Beim GeekBook M16 überträgt der Hersteller das Konzept aus Windows-kompatibler Hardware, sachlichem Design und vergleichsweise knappem Preis auf ein 16-Zoll-Laptop.Das GeekBook M16 kostet regulär 999 Euro. Im Rahmen einer Back-to-School-Aktion lässt sich dieser Preis mit dem Rabatt-Code „FUM16F12“ vorübergehend deutlich senken. Bei Geekom fällt der Preis damit auf lediglich 729 Euro. Bei Amazon bekommt man das Notebook mit dem gleichen Code für 789,21 Euro. Das M16 liegt damit auf Augenhöhe mit dem MacBook Neo.Entsprechend feiern Influencer das Gerät schon seit einigen Wochen auf YouTube ab, doch was bekommt man wirklich für den Preis?Eine Windows-Maschine neben dem MacBookIn unserem Arbeitsalltag verwenden wir fast ausschließlich MacBooks un den Mac Studio. Für einzelne Anwendungen, Kompatibilitätstests und bestimmte Peripheriegeräte benötigen wir jedoch hin und wieder eine eigenständige Windows-Maschine. In dieser Rolle machte das GeekBook M16 einen völlig ausreichenden Eindruck. Windows startet zügig, Programme reagieren ohne auffällige Verzögerungen und die vorhandenen Anschlüsse ersparen häufig zusätzliche Adapter.Verpackung, Branding und sogar das textile USB-C-Kabel orientieren sich sichtbar an Apples mobilen RechnernMit rund 36 × 25 × 1,7 Zentimetern fällt das Notebook für ein Modell mit 16 Zoll Bildschirm vergleichsweise flach aus. Das Gewicht von 1,73 Kilogramm ist für diese Größenklasse angemessen. Als besonders leichtes Reisegerät würden wir es dennoch nicht einordnen. In einer normalen Notebooktasche lässt es sich gut transportieren, für tägliche Wege mit möglichst kleinem Gepäck gibt es jedoch kompaktere Alternativen.Das Gehäuse besteht laut Hersteller aus einer Aluminiumlegierung. Die Verarbeitung wirkte im Test sauber. Auffällige Spaltmaße, knarzende Flächen oder ein instabiles Scharnier stellten wir nicht fest. Der Bildschirm lässt sich mit einer Hand öffnen, während die Unterseite auf dem Tisch stehen bleibt. Zudem kann das Display bis zu 180 Grad nach hinten geklappt werden.Großes Display mit sichtbaren KompromissenDas IPS Display löst mit 1.920 × 1.200 Pixeln auf und nutzt das Seitenverhältnis 16:10. Im Vergleich zu einem klassischen 16:9 Panel steht dadurch mehr Platz in der Höhe zur Verfügung. Dokumente, Webseiten und Tabellen lassen sich angenehm darstellen. Auch zwei nebeneinander angeordnete Fenster sind auf der großen Fläche sinnvoll nutzbar.Das matte Display spiegelt nicht, dürfte aber etwas heller ausfallenDie maximale Helligkeit reicht in Innenräumen aus. In sehr hellen Räumen oder im Freien fehlen jedoch Reserven. Auch die Bildwiederholrate von 60 Hertz ist ein erkennbarer Kompromiss. Bewegungen und Bildläufe erscheinen weniger flüssig als auf Panels mit 90 oder 120 Hertz.Tastatur, Touchpad und KameraDie Tastatur besitzt eine weiße Hintergrundbeleuchtung und einen separaten Nummernblock. Der Tastenhub ist ausreichend deutlich, und auch längere Texte ließen sich ohne größere Eingewöhnung schreiben. Durch den Nummernblock sitzt das Buchstabenfeld etwas links von der Gehäusemitte. Bei Tabellen und häufigen Zahleneingaben ist die zusätzliche Ziffernsektion jedoch praktisch.Das Touchpad bietet viel Fläche und reagierte zuverlässig auf Gesten. Beim Drücken arbeitet es mit einem herkömmlichen mechanischen Klick. Das funktioniert ordentlich, vermittelt aber nicht das gleichmäßige Gefühl eines haptischen Touchpads. Der Fingerabdrucksensor ist in den Einschaltknopf integriert und erkannte den hinterlegten Finger im Test schnell.Die Tastatur verfügt über einen Fingerabdruck-Sensor und ein volles ZiffernfeldDie Full HD Webcam besitzt einen mechanischen Schieber. Damit lässt sich die Linse sichtbar abdecken. Für Videokonferenzen waren Bild und Mikrofone ausreichend. Für hochwertige Aufnahmen würden wir weiterhin eine externe Kamera und ein separates Mikrofon verwenden. Die eingebauten Lautsprecher klingen für ein dünnes Arbeitsnotebook ordentlich, ersetzen aber keine externen Boxen.Genügend Leistung für den ArbeitsalltagIm Inneren des GeekBook M16 arbeitet ein Intel Core Ultra 9 185H mit integrierter Intel Arc Grafik. Der Prozessor kombiniert unterschiedliche Kerntypen. Leistungsfähige Kerne übernehmen rechenintensive Aufgaben, während sparsamere Kerne Hintergrundprozesse bearbeiten. Im Einsatz liefen Browser, Office Programme, Videokonferenzen und größere Tabellen parallel ohne auffällige Verzögerungen.Eine fast schon üppige Ausstattung für den aufgerufenen PreisDas Gerät verfügt über 16 GB LPDDR5X Arbeitsspeicher. Dieser ist fest verlötet und kann nach dem Kauf nicht erweitert werden. Für Office Aufgaben spielt das kaum eine Rolle. Bei großen Bilddateien, umfangreichen Videoschnittprojekten oder vielen gleichzeitig geöffneten Anwendungen können 16 GB jedoch knapp werden. Zudem nutzt die integrierte Grafik einen Teil des Arbeitsspeichers als Grafikspeicher.Austauschbare SSD und hörbare KühlungDie 512 GB große SSD machte eine gute Figur und zeigt sich zukunftssicher: Anders als der Arbeitsspeicher ist die M.2 SSD gesteckt und lässt sich austauschen. Laut Hersteller werden Laufwerke mit bis zu 4 TB unterstützt.Nach dem Entfernen der Bodenplatte sind auch Akku und Lüfter erreichbar. Der Akku ist verschraubt und nicht verklebt. Die Lüfter können gereinigt oder bei Bedarf ausgebaut werden. Wie gut sich das Gerät langfristig reparieren lässt, hängt allerdings auch davon ab, ob GEEKOM über mehrere Jahre passende Ersatzteile anbietet.Intel inside: Der Sticker auf der Gehäuse-Oberseite hätten nicht sein müssenUnter längerer Last waren die beiden Lüfter deutlich hörbar. Im normalen Büroalltag blieben sie wesentlich unauffälliger. Die Wärme konzentrierte sich vor allem im mittleren Bereich oberhalb der Tastatur, während die Handballenauflagen vergleichsweise kühl blieben.Anschlüsse ohne ständigen AdapterbedarfDas GeekBook M16 bietet einen USB4-Anschluss mit bis zu 40 Gbit/s, einen weiteren vollwertigen USB-C-Anschluss mit 10 Gbit/s, zwei USB-A-Buchsen, HDMI 2.0 und einen kombinierten 3,5 Millimeter Audioanschluss. Über USB-C lässt sich das Notebook laden, mit externen Bildschirmen verbinden und für schnelle Datenübertragungen nutzen. Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.4 übernehmen die drahtlose Kommunikation.Dem M16 liegt außerdem ein Multiport-Adapter bei. Er ergänzt die Ausstattung um einen Ethernetanschluss, weitere USB-Buchsen, HDMI und USB-C-Power Delivery. Praktisch ist, dass sich das GeekBook über den Adapter laden lässt, ohne den dafür verwendeten USB-C-Anschluss vollständig zu verlieren.Der Multiport-Adapter rüstet bei Bedarf einen Ethernetanschluss nachEin Kartenleser fehlt leider. Auch ein Ethernet-Anschluss ist nicht direkt in das Gehäuse integriert, kann mit dem beiliegenden Adapter aber ohne weiteren Zukauf ergänzt werden.Großer Akku als zentraler KaufgrundGEEKOM hebt den 99,9 Wh großen Akku und das mitgelieferte 100-Watt-Netzteil als zentrale Merkmale hervor. Die Kapazität liegt knapp unter der bei Flugreisen relevanten Grenze von 100 Wh. Bei realistischer, leichter sind etwa 18 bis 20 Stunden Dauereinsatz möglich. Die vom Hersteller genannten 24 Stunden setzen dagegen geringe Belastung, eine reduzierte Displayhelligkeit und ein sparsames Leistungsprofil voraus.Das Touchpad ist groß, setzt aber auf einen herkömmlichen, mechanischen KlickGeladen wird über USB-C mit einem kompakten 100-Watt-Netzteil. Auch alternative Ladegeräte oder Powerbanks können verwendet werden.Aktuell ab 729 Euro erhältlich (der Code „FUM16F12“ funktioniert sowohl beim Hersteller als auch bei Amazon) bietet das GeekBook M16 vergleichsweise viel Bildschirmfläche, lange Laufzeiten und eine für Windows Notebooks praktische Anschlussausstattung. Damit darf das Gerät als durchaus günstig bezeichnet werden. Die Einschränkungen beim 60-Hertz-Display, beim fest verlöteten Arbeitsspeicher und bei der hörbaren Kühlung bleiben jedoch bestehen.Wir halten fest: Als zusätzliche Windows-Maschine neben unseren MacBooks erfüllte das Gerät die ihm zugeteilten Aufgaben ohne Probleme. function open_amazon(link) { if (navigator.userAgent.indexOf("Firefox") != -1) { window.open(link, '_blank'); } else { var tag = document.createElement('a'); tag.setAttribute('href', link); tag.innerHTML = "amzn"; tag.click(); } } Produkthinweis GEEKOM GeekBook M16 Laptop, 16 Zoll IPS Notebook für Business & Office, Intel Core Ultra 9, 55 W TDP, 99,9 Wh, Dual-Fan... 791,12 EUR Der Beitrag GeekBook M16 ausprobiert: Windows, großer Akku, flaches Alu-Gehäuse wurde zuerst auf ifun.de veröffentlicht.