Bei Oman auf Grund gelaufen: Tanker soll geborgen werden

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13.08.2026 18.06Online seit heute, 18.06 UhrDie Sicherheitsfirma Ambrey ist eigenen Angaben zufolge mit der Bergung des vor der Küste Omans auf Grund gelaufenen Tankers beauftragt worden. „Bergungsschiffe zur Unterstützung des Einsatzes sind unterwegs und werden in Kürze an Ort und Stelle eintreffen“, teilte das Unternehmen heute mit. Ambrey arbeite bei der Aktion „eng mit allen relevanten Akteuren zusammen“.Reuters/AmbreyDer Tanker „Caroline Bezengi“, der Russlands „Schattenflotte“ zugerechnet wird und unter EU-Sanktionen steht, hatte vor der Küste Omans Öl verloren. Der ausgelaufene Rohstoff treibt nordöstlich an der omanischen Insel al-Kiblidscha und kam teilweise bereits am Festland an, wie die Weltschifffahrtsorganisation (IMO) am Mittwoch mitteilte.130.000 Tonnen Öl an BordNach IMO-Angaben war der Tanker mit insgesamt 130.000 Tonnen Öl beladen, das bereits seit einiger Zeit auslaufe. Der Tanker führte nach Angaben der Umweltorganisation Greenpeace fast die dreifache Ölmenge, die bei der Havarie der „Exxon Valdez“ vor Alaska 1989 ins Meer gelangt war. Diese Ölpest gilt als eine der größten Umweltkatastrophen der internationalen Schifffahrt.An der laut Ambrey „signifikanten internationalen Aktion“ ist den Angaben zufolge auch ein internationales Unternehmen für die Bekämpfung von Ölverschmutzungen beteiligt. Geborgen werden solle der Tanker etwa mit Bergungsschiffen und Flugzeugen, auch ein „erfahrenes Team von Fachkräften mit über 100 Tonnen Ausrüstung“ sei beteiligt.Ein Monsun in der Region erschwert derzeit allerdings den Zugang zum Schiff. Auf See herrschen laut Ambrey „extrem schwierige Bedingungen“.Greenpeace: Umweltkatastrophe drohtGreenpeace warnt weiter davor, dass es zu einer Umweltkatastrophe von gewaltigem Ausmaß kommen könnte. Die verschmutzte Fläche sei mittlerweile auf 1.400 Quadratkilometer angewachsen, teilte die Umweltorganisation unter Berufung auf Satellitenaufnahmen mit. Eine Analyse örtlicher Schiffsbewegungen zeige, dass sich bisher keine Signale von Rettungsschiffen in der Nähe des Wracks finden würden, hieß es. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.