Bericht: DNA-Spur bei Sprengdrohne in Leipzig

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10.08.2026 17.07Online seit heute, 17.07 UhrIm Fall der Leipziger Drohnenattacke von vergangener Woche gibt es laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung von heute eine konkrete DNA-Spur. Diese sei identisch mit einer Spur, die bereits in Zusammenhang mit dem Brandanschlag auf das DHL-Logistikzentrum in Leipzig vom 20. Juli 2024 registriert worden war.Für die damalige Serie von Paketbrandsätzen sehen europäische Ermittler eine Verbindung zum russischen Militärgeheimdienst GRU. Die aktuelle DNA-Spur wurde laut dem Bericht in der europäischen DNA-Datenbank wiederentdeckt.Wegen der Vorfälle vom Sommer 2024 stehen derzeit in Litauen fünf Männer vor Gericht. Ihnen wird vorgeworfen, damals vier Brandsätze in Paketen durch Europa geschickt zu haben. Einer der Brandsätze fing auf dem Leipziger Flughafen Feuer – aufgrund einer Verspätung jedoch nicht, wie es wohl eigentlich geplant war, an Bord einer DHL-Frachtmaschine.DNA-Spur in Litauen registriertDie betreffende DNA-Spur konnte laut „Bild“-Zeitung jedoch bisher nicht einer bestimmten Person zugeordnet werden. Sie sei aber in Litauen registriert worden.In Verbindung mit den damaligen Paketbomben haben europäische Ermittler demzufolge bisher insgesamt 22 Verdächtige identifiziert, die alle Verbindungen nach Russland haben sollen – nach Angaben der EU-Justizbehörde Eurojust auch zum GRU-Geheimdienst, hieß es.Die deutsche Bundesanwaltschaft kommentierte den Bericht nicht. Derzeit würden keine weiteren Auskünfte erteilt. Die Ermittlungen dauerten an.Offenbar ukrainische Maschine im VisierLaut einem Bericht der Wochenzeitung „Die Zeit“ flog die auf dem Flughafen Leipzig/Halle aufgefundene Drohne mit einer Sprengstoffladung direkt auf ein ukrainisches Frachtflugzeug zu. Demzufolge zeigen Aufnahmen einer Überwachungskamera, dass die Drohne auf einer Tragfläche des Flugzeugs des Typs Antonow einschlug.In den Tragflächen befinden sich in der Regel Treibstofftanks. Auf den Aufnahmen sei zu sehen, dass das Gerät von der Tragfläche abprallte und zu Boden fiel, berichtete die „Zeit“. Spuren an einem Flügel der Antonow bestätigen diesen mutmaßlichen Ablauf. Warum der Sprengsatz nicht explodierte, sei unklar, hieß es. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.