Bericht: Trump im Catering-Wagen aus Air Force geschleust

Wait 5 sec.

11.08.2026 06.48Online seit heute, 6.48 UhrUS-Präsident Donald Trump ist einem Bericht der „Washington Post“ zufolge nach dem NATO-Gipfel in Ankara wegen einer iranischen Morddrohung mit einem geheimen Militärflug aus der Türkei ausgeflogen worden.Das Weiße Haus hatte zu diesem Zeitpunkt mitgeteilt, Trump befinde sich an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One, berichtete die Zeitung „Washington Post“ gestern. Die Täuschungsaktion sei durch eine glaubwürdige Bedrohung gegen Trump ausgelöst worden.Mit Catering-Wagen weggebrachtTrump habe vor laufenden Kameras die Air Force One bestiegen, sei dann aber heimlich mit einem Catering-Fahrzeug zu einer kleineren Militärmaschine vom Typ C-32A gebracht worden, mit der er nach Großbritannien geflogen wurde. Die „New York Times“ berichtete ebenfalls darüber.Die Journalisten und Journalistinnen, die dachten, sie reisten mit Trump in der Air Force One, wurden angewiesen, die Fensterläden in der Pressekabine geschlossen zu halten. Sie wurden über dei Gefahr nicht informiert. Auf die Frage, warum die Fensterläden geschlossen bleiben müssten, sagte Trump später, sie befänden sich „wahrscheinlich auf einem gefährlichen Flug“. Er fügte hinzu: „Aber wenn ich gehe, geht ihr auch. Richtig?“Umstieg in GroßbritannienNach der Landung der Regierungsmaschine in Großbritannien wechselte der Tross des Präsidenten von der alten, hellblauen Boeing 747 in den neuen Jet, der von Katar geschenkt wurde. Der Präsident stieg dort auch in die Maschine um.Die Öffentlichkeit sollte den Eindruck bekommen, dass er die ganze Reise in den Regierungsmaschinen zurückgelegt habe, berichtete die „Washington Post“. In den USA stieg er dann vor laufenden Kameras aus. Laut Bericht sollen auch nicht alle Mitarbeitenden über das Manöver informiert gewesen sein.Das Weiße Haus äußerte sich auf Anfrage nicht direkt zu dem Zeitungsbericht. In einer Stellungnahme hieß es aber, es gebe viele Feinde der USA, die den Präsidenten im Visier hätten. „Wir nutzen jedes uns zur Verfügung stehende Mittel, um diesen Bedrohungen zu begegnen“, so Kommunikationsdirektor Steve Cheung.