Moskau versucht derzeit mit allen Mitteln, die Folgen des ab 2027 geltenden EU-Importverbots von russischem Flüssiggas (LNG) abzufangen. Moskau will die Sanktionen – ähnlich wie bei Öl – durch eine „Schattenflotte“ umgehen, auch wenn das tiefgekühlte Flüssiggas viel komplexere Transportschiffe erfordert. Die Einnahmen aus dem Gasverkauf sind für den Kreml eine wichtige Einnahmequelle. Diese stiegen zuletzt wieder deutlich – am Dienstag werden die neuesten Zahlen zur russischen Handelsbilanz präsentiert.