Pkw-Neuzulassungen legten im Juli deutlich zu

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11.08.2026 10.31Online seit heute, 10.31 UhrDie Zulassungen von Neuwagen haben auch im Juli in Österreich weiter zugelegt, allerdings mit weniger Dynamik als zuletzt. Stieg die Zahl der Neuzulassungen im Juni im Jahresvergleich noch um 22,9 Prozent, waren es im Juli nur mehr 3,8 Prozent, das sind 25.823 Autos.Insgesamt wurden seit Jahresbeginn 190.352 neue Autos auf die Straße gebracht, um 13,4 Prozent mehr als in den ersten sieben Monaten des Jahres 2025, rechnet die Statistik Austria vor.Vor allem E-Autos und Hybride legten demnach mit jeweils 30 Prozent kräftig zu, während weniger Verbrenner zugelassen wurden als ein Jahr zuvor. Im Zeitraum Jänner bis Juli 2026 wurden 2,4 Prozent weniger Benziner und um 10,4 Prozent weniger Diesel neu zugelassen.Insgesamt kamen Verbrenner auf einen Anteil von 34 Prozent bei den Neuzulassungen. Alternativ angetriebene Pkw erreichten mit einem Anteil von 66 Prozent ein Plus von 25,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wobei der Anstieg bei Pkw mit E-Antrieb bei 29,3 Prozent lag.Kräftig zugelegt – wenn auch von niedrigem Niveau – hat von Jänner bis Juli der chinesische Anbieter BYD mit einem Zulassungsplus von 77,9 Prozent. Einen Rückgang gab es bei Dacia mit minus 13,12 Prozent. Bei den rein elektrisch angetriebenen Pkw lag BMW vor Skoda und BYD, Tesla belegte Platz vier bei den Marktanteilen.Der gesamte Kfz-Markt stieg seit Beginn des Jahres 2026 um 260.612 Neuzulassungen an, ein Plus von 13,1 Prozent im Jahresvergleich. Bei den leichten Lkw wurde ein Zuwachs von 20,9 Prozent verzeichnet, bei Sattelzugmaschinen lag dieser seit Jänner 2026 bei 8,7 Prozent.Bei den mittelschweren Nutzfahrzeugen gab es ein Minus. Bei Traktoren legten die Neuzulassungen um 14,7 Prozent zu. Auf dem Zweiradmarkt wurden von Jänner bis Juli 26.875 neue Motorräder zugelassen, ein Zuwachs von 9 Prozent.