11.08.2026 11.41Online seit heute, 11.41 UhrDie Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat ein gegen Thomas Schmid gerichtetes Ermittlungsverfahren wegen Amtsmissbrauchs eingestellt. Das bestätigte Behördensprecher Martin Ortner heute.Aus Sicht der Strafverfolgungsbehörde erfülle das Schmid unterstellte Verhalten keinen Tatbestand, weshalb jede gesetzliche Grundlage für eine weitere Sachverhaltsaufklärung fehle, so Ortner.Den Ermittlungen lag ausschließlich eine im April eingegangene anonyme Anzeige im Zusammenhang mit dem Finanzamt Freistadt zugrunde. In der Anzeige wurde behauptet, Schmid habe als damaliger Generalsekretär im Finanzministerium für die ÖVP interveniert und in einem angeblichen Telefonat mit einem Sektionschef verlangt, den eigentlich siegreichen Anwärter auf einen Posten zur Zurückziehung seiner Bewerbung aufzufordern.„Selbst wenn es dieses Gespräch gegeben haben sollte, wäre es strafrechtlich irrelevant. Amtsmissbrauch setzt zwingend hoheitliches Handeln voraus, während eine solche Aufforderung keinerlei hoheitliche Befugnis berührt“, so der WKStA-Sprecher. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.