08.08.2026 19.56Online seit heute, 19.56 UhrIn Andalusien in Südspanien haben heute mehr als 275 Feuerwehrleute und Soldaten gegen einen neuen Waldbrand gekämpft. Der Brand nördlich der Stadt Niebla, die etwa auf halber Strecke zwischen Sevilla und der portugiesischen Grenze liegt, habe bereits eine Fläche von rund 4.000 Hektar erfasst, sagte der andalusische Katastrophenschutzbeauftragte Antonio Sanz.Das Feuer werde durch „ständig wechselnde Winde“ angefacht, was die Brandbekämpfung erheblich erschwere. Unter den 275 Brandbekämpfern sind nach Angaben der Feuerwehr 60 Soldaten einer Notfalleinheit der spanischen Armee. Bekämpft werden die Flammen demnach auch aus der Luft.In Spanien haben in diesem Sommer schon mehrere verheerende Waldbrände gewütet. Tausende Menschen mussten vor den Feuern in Sicherheit gebracht werden, vor allem im Zentrum des Landes. Im Juli brannte etwa ein riesiges Feuer in der Provinz Avila nahe der Hauptstadt Madrid, bei einem weiteren folgenschweren Waldbrand in der andalusischen Provinz Almeria kamen 14 Menschen ums Leben.Fachleuten zufolge erhöhen die durch den menschengemachten Klimawandel häufigeren und intensiveren Hitzewellen das Risiko von Waldbränden. Dürre und mehrere aufeinanderfolgende Hitzewellen haben die Vegetation in weiten Teilen Südeuropas stark ausgetrocknet.