10.08.2026 06.25Online seit heute, 6.25 UhrWer bei digitalen Amtswegen nicht weiterkommt, soll ab sofort auf oesterreich.gv.at, id-austria.gv.at und in der ID-Austria-App Hilfe vom neuen KI-basierten Chatbot „ida“ bekommen. Er soll rund um die Uhr bei Fragen etwa zur Registrierung der ID Austria oder eAusweisen weiterhelfen und so langes Suchen ersparen. In Zukunft soll man über „ida“ auch Anträge einbringen können, hieß es heute in einer Aussendung von Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP).Bei einer konkreten Frage zu digitalen Verwaltungsservices soll man sich nicht mehr durch eine Vielzahl von Seiten arbeiten müssen. „Mit ‚ida‘ kann die Frage einfach so gestellt werden, wie man sie auch im Alltag formulieren würde“, so Pröll.Geantwortet werde in leicht verständlicher Sprache, die angezeigten Quellenangaben sollen direkt zu den passenden Inhalten führen. „Ida“ sei dabei lediglich eine Ergänzung persönlicher, telefonischer und digitaler Beratungsangebote, kein Ersatz. Der Chatbot hat vorerst auch keinen Zugriff auf persönliche Konten oder laufende Verfahren und kann auch keine Anträge einbringen, Daten ändern oder Bescheide erlassen.In einem weiteren Entwicklungsschritt soll „ida“ – Kurzform von „intelligente digitale Assistenz“ – personalisiert durch Amtswege führen können: Die von der Regierung auf den Weg gebrachte Novelle des Allgemeinen Verwaltungsverfahrensgesetzes (AVG) erlaubt auch Anbringen und Anträge per Chatbot.Ziel ist laut Pröll, dass sich in Zukunft alle ID-Austria-Nutzer auf Wunsch durch einen persönlichen „Public AI Agenten“ sicher durch digitale Verwaltungsservices führen lassen können. „Die Entscheidung und Kontrolle bleiben dabei immer beim Menschen“, betonte er.