UNESCO: Schulverbot trifft 2,4 Mio. afghanische Mädchen

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11.08.2026 17.51Online seit heute, 17.51 UhrFünf Jahre nach der Machtübernahme der islamistischen Taliban in Afghanistan geht die UNO-Kulturorganisation UNESCO von 2,4 Millionen Mädchen im Land aus, die von weiterführender Schulbildung ausgeschlossen sind. Bis 2030 könnte die Zahl gar auf knapp vier Millionen steigen, warnte die in Paris sitzende Organisation.Die UNESCO bezieht sich bei der Schätzung auf die Zahl der Mädchen, die bereits an einer weiterführenden Schule eingeschrieben waren und diese nach der Machtübernahme verlassen mussten, sowie Mädchen, die die Volksschule nun erfolgreich abschließen.Als einziges Land der Welt verbiete Afghanistan Mädchen und Frauen Bildung über die Volksschule hinaus. Zwei Jahrzehnte voller Fortschritte würden so rückgängig gemacht.Nach ihrer Machtübernahme 2021 haben die Taliban die Rechte von Frauen und Mädchen im Land drastisch eingeschränkt. Weiterführende Schulen und Universitäten dürfen sie nicht besuchen. Auch aus Teilen des Arbeitslebens werden sie so herausgedrängt. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.