Apple konkretisiert die neuen Zusatzfunktionen, die iPhone-Nutzer mit großen iCloud+-Abos unter iOS 27 in der Home-App erhalten. Wer mindestens 2 TB iCloud-Speicher gebucht hat, bekommt Zugriff auf drei Funktionen, die Apple Intelligence mit HomeKit Secure Video verbinden: automatisch erzeugte Beschreibungen von Kameraaufnahmen, eine Suche für gespeicherte Clips und eine Hervorhebung auffälliger Sequenzen.Damit wird deutlicher, wie Apple iCloud+ künftig positioniert. Das Abo bleibt Speicherpaket für Fotos, Backups und Dateien, wird aber zugleich zur Eintrittskarte für rechenintensive KI-Funktionen. Dass Apple einzelne Apple-Intelligence-Angebote an iCloud+ koppeln will, hatte sich bereits zur Entwicklerkonferenz abgezeichnet. Später stellte sich heraus, dass die neuen Home-Funktionen mindestens das 2-TB-Paket voraussetzen.Home-App zählt berechtigte KamerasNeu ist nun ein Blick auf die praktische Umsetzung in der aktuellen Beta. Nach Angaben von Stephen Robles zeigt die Home-App in der fünften Entwicklerbeta von iOS 27 an, wie viele Kameras für automatisch erzeugte Videozusammenfassungen berücksichtigt werden können. Robles nutzt insgesamt 8 TB iCloud+-Speicher, zusammengesetzt aus 6 TB iCloud+ und 2 TB über Apple One. In dieser Konstellation weist die Home-App offenbar eine Berechtigung für Videozusammenfassungen bei bis zu 15 Kameras aus.Aus den von Robles geteilten Bildschirmfotos geht zudem hervor, dass das maximale iCloud+-Paket mit 12 TB möglicherweise ein höheres Limit bietet. Eine vollständige Staffelung nennt Apple bislang aber nicht. Damit bleibt offen, wie viele Kameras in den einzelnen höheren Tarifen tatsächlich von den neuen Auswertungen profitieren. Für Haushalte mit ein oder zwei Kameras ist diese Frage weniger drängend. Wer viele HomeKit-Secure-Video-Kameras betreibt, wird die Grenze dagegen früh bemerken.Die neuen Funktionen sollen den Umgang mit Kameraaufnahmen vereinfachen. Statt lediglich einen Bewegungsclip anzuzeigen, kann die Home-App kurze Beschreibungen erzeugen, relevante Szenen nach oben holen und gespeicherte Aufnahmen durchsuchbar machen. Wir hatten die Änderungen an der Home-App Anfang Juli zusammengefasst. Praktisch ist vor allem die Suche nach Ereignissen, weil Nutzer nicht mehr jede Bewegung in der Timeline einzeln prüfen müssen.Mehr Speicher heißt nicht nur mehr PlatzApple begründet die Beschränkung auf höhere iCloud+-Tarife damit, dass die Funktionen leistungsfähige Servermodelle benötigen. Das passt zur bisherigen Linie: Einige Apple-Intelligence-Funktionen laufen nicht ausschließlich lokal auf dem Gerät, sondern greifen bei Bedarf auf Apples Serverinfrastruktur zurück.Für HomeKit Secure Video kommt hinzu, dass die Videofunktionen weiterhin ein iCloud+-Abo voraussetzen. Apple hatte außerdem angekündigt, dass unterstützte Kameras künftig nicht mehr auf 1080p beschränkt bleiben, sondern auch 4K-Aufnahmen möglich werden. Diese Änderung betrifft die technische Basis, während die jetzt diskutierten KI-Funktionen zusätzlich an die größeren iCloud+-Pakete gekoppelt sind.An der grundsätzlichen Speicherlogik von HomeKit Secure Video ändert sich nach bisherigem Stand nichts. Die in der iCloud abgelegten Kameraaufnahmen zählen weiterhin nicht gegen das gebuchte Speicherkontingent. Das 2-TB-Abo wird damit nicht nur wegen des verfügbaren Speicherplatzes wichtiger, sondern auch wegen der zusätzlichen Auswertung durch Apple Intelligence. Für kleinere iCloud+-Tarife bleibt HomeKit Secure Video nutzbar, die neuen Kamera-Zusammenfassungen und die erweiterte Suche bleiben ihnen jedoch vorenthalten.Der Beitrag iOS 27: Mehr KI für große iCloud-Abos Wurde zuerst auf iphone-ticker.de veröffentlicht.