Der ORF will gegen die von der Bundesregierung veranlasste Streichung von jährlich rund 90 Mio. Euro an Bundesbudgetmitteln mit einer Verfassungsbeschwerde vorgehen. Das kündigte ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher am Donnerstag an. Es handle sich um einen Einschnitt, der "an den Grundfesten des ORF" rüttle. Man müsse davon ausgehen, dass dadurch die Kosten für den öffentlich-rechtlichen Auftrag von 2027 bis 2029 nicht gedeckt seien, sagte sie.